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Gegenwart und Zukunft von Kulturschaffenden

Kulturschaffende fragen sich in der aktuellen Situation, wie sie weitermachen sollen: sie stellen auf Online-Modus um, schreiben Stücke in Zoom. Gegenwart und Zukunft sind von Ungewissheit bestimmt.

Svetlana Fourer ist Leiterin eines Theaterensembles, Organisatorin des Festivals „Neues Europa“ und Regisseurin, die bereits in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Israel und Russland gearbeitet hat. Ihre Inszenierungen wurden von der deutschen Presse und dem Publikum sehr positiv bewertet und sie war mehrmals für den Kölner Theaterpreis nominiert. 2006 gründete sie das „Svetlana Fourer Ensemble“.

Svetlana Fourer, Foto: N. Marschan

Wie verlief der Lockdown für Sie und Ihr Theater?

Zuerst war es ein Schock. Aber mich rettete das Sommerblut Festival. Denn sein Leiter, Rolf Emmerich, hatte entschieden, das Festival trotz Corona stattfinden zu lassen und so konnten wir unser internationales Kooperationstheaterprojekt, das im Rahmen des Festivals geplant war, auch durchführen. Das war ein Glück und eine starke Entscheidung. „Sommerblutfestival“ ist ein Kölner Festival der Multipolarkultur. Im Programm sind Tanz- und Theateraufführungen, Performances, Konzerte, Kunstausstellungen, Filme, Kabarett und Lesungen, mit einer Mischung aus Eigen- und Fremdproduktionen, nationalen und internationalen Kulturschaffenden, Prominenten und Nachwuchskünstlern. Der Schwerpunkt lag diesmal auf der „Zukunft“, die plötzlich ganz anders aussah als erwartet.

Unser diesjähriges Projekt hatten wir mit dem bekannten ukrainisch-deutschen Regisseur Andrey May, der Stücke bereits für das Staatstheater Stuttgart und für das Nationale Ivan Franko Theater in Kiew inszenierte, vorbereitet. Im November 2019 brachte Andrey zu unserem Festival „Neues Europa“ sein Stück mit Performern und jungen Erwachsenen aus der Ukraine mit. Das gefiel allen sehr gut, und wir beschlossen, ein gemeinsames Projekt zu machen. Andrey sollte mit seiner Gruppe im April kommen, um zu proben und später das Stück aufzuführen, aber dann wurden die Grenzen geschlossen. Und in dem Moment wurde mir ganz unbehaglich – denn alles war lange vorher geplant und finanziert worden.

Also mussten wir uns was Neues überlegen und in ein anderes Format umswitchen. Wir mussten uns während der Arbeit ständig umstellen und neu orientieren.

Wir überlegten, wie man gemeinsam proben kann, ohne sich im selben Raum aufzuhalten, wie man unterschiedliche Formate vereinen kann – Video, Live-Schauspiel, Performance – und dann tauchten Auftritte und Videos von Musikern in Zoom auf (eine Online-Plattform, die es erlaubt, gleichzeitig bis zu 100 Menschen zu sehen und mit ihnen zu arbeiten), und wir entschieden uns, es auch zu probieren. Wir telefonierten mit unseren Schauspielern, Videoperformern und anderen Projektteilnehmern. Von deutscher Seite waren das die Performancekünstlerin Olga Dratchuk-Maier und Schüler*innen des städtischen Gymnasiums Köln-Porz, mit denen wir schon im letzten Jahr in Kooperation mit Stella Shcherbatova und dem Integrationszentrum in Porz ein Projekt, „Wie entsteht ein Krieg“, mit den Zeitzeugen aus unserer Gemeinde sehr erfolgreich durchgeführt haben.

Auf der ukrainischen Seite war das Team von Andrey May und das Vidlik Projekt. Also gingen wir erneut an die Gestaltung des Projekts, jetzt in der neuen Corona-Situation. Bei den ersten Kontakten mit den Darsteller*innen war es teilweise sehr bedrückend, denn die Menschen waren entmutigt und… wie soll ich sagen – wirkten verloren. Also haben wir uns peu à peu an das Projekt und aneinander herangetastet, um zu sehen, wie wir es in den neuen Umständen angehen können. Im Nachhinein kann ich sagen: Diese Arbeit war für uns alle eine Art Rettungsring – sie gab unserem großen und sehr unterschiedlichen internationalen Team das Gefühl der Nähe, des Verständnisses und der Solidarität, die alle in dieser Zeit so vermisst haben. Es war nicht immer leicht, denn wir haben über fünf Wochen – jeden Werktag und manchmal am Wochenende vier bis sechs Stunden, dann zur Premiere hin acht Stunden geprobt; dazu kamen noch technische und Teambesprechungen, also war es sehr intensiv, aber genau das haben wir gebraucht – ein Stück Normalität in der sehr heftigen Situation der Pandemie.

Wir haben die Jugendlichen und Performer in mehrere Gruppen eingeteilt und untereinander gemischt und arbeiteten zu den Themen des Projekts „Future of Europe“, das noch nie so aktuell und schon lange nicht mehr so sehr in Frage gestellt worden war, wie in der Zeit der Pandemie.

Andrey schaffte es, die Stimmung der Teilnehmer zu heben. Wir sprachen über ernste Themen – Ängste, Zukunft, Europa, Krieg; wie wir Europa sehen möchten, ob es überhaupt eine Zukunft hat. Und wir stellten fest, dass das Pendel der Meinungen immer wieder zwischen Utopie und Dystopie hin und her schwang. Letztendlich entwickelte sich ein vollwertiges Theaterstück mit Videoperformance und Liveaufführung vor Publikum. Am ersten Tag hatten wir 826 Zuschauer, am zweiten etwa 500. Nach jeder Aufführung gab es im Chat des Festivals ein Publikumsgespräch mit lebhaftem Austausch. Es war ein Experiment, wir wünschten uns sehr, dass es gut gelingt. Und nach den Reaktionen der Zuschauer zu urteilen ist es das auch.

Wie entstand die Idee zu diesem Projekt?

Wir arbeiten mit Andrey May sehr produktiv schon seit 2016 zusammen, seit unserem ersten gemeinsamen Theaterprojekt „Das Kind und der Krieg“. Das war ein internationales trilinguales Projekt zwischen dem Nationaltheater Ivan Franko (Kiew, Ukraine), dem Moskauer Teatеr.doc und dem Svetlana Fourer Ensemble. Wir hatten Premieren in Kiew, Moskau und in Köln. Dann zeigte Andrey 2019 beim Festival „Neues Europa“ in Köln, das wir mit dem Jungen Theater Köln e.V, in der Comedia und dem Freien Werkstatt Theater organisierten, eine sehr spannende Produktion mit den jungen Erwachsenen, und da hatten wir die Idee so ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen und beim Festival Sommerblut 2020 zu zeigen. Am 15. und 16.05. war dann die Premiere.

Erzählen Sie ein wenig darüber, was Sie in der letzten Zeit gemacht haben – Theater, Projekte –, über Ihre Pläne für die Zukunft.

Seit ich 2015 bei dem ersten Zeitzeugentheaterprojekt mitgemacht habe, mache ich diese Projekte weiter. Damals hatte Maggie Gad vom Joint Israel diese Idee bei einem Austausch nach Deutschland gebracht und der Bundesverband Information und Beratung für NS- Verfolgte e.V. in Kooperation mit der Synagogen-Gemeinde Köln hatten diese Idee aufgenommen und weitergeführt. Irina Rabinovitch, die damals das Begegnungszentrum Chorweiler leitete und mich als Regisseurin kannte, hatte mich angerufen und gefragt, ob ich Interesse hatte; oh ja, ich wollte es unbedingt machen. Ich bin so dankbar für diese Gelegenheit, denn davor konnte ich über die Kriegserlebnisse meiner Familie auch nicht sprechen, es hat die Menschen zu sehr geschmerzt, die es mir hätten erzählen können, also habe ich nicht nachgefragt. Und bei dem Projekt konnte ich fragen, musste ich ja, um inszenieren zu können. Dieses Thema lässt mich seitdem nicht mehr los.
Ähnliche Projekte führten wir an Schulen in Leverkusen, Bergheim und Köln durch.

Am 02.02.2020 war Premiere in Frankfurt mit dem Zeitzeugenprojekt, wo ich Regie führte, organisiert von der ZWST. Es war eine einmalige Gelegenheit, zwei Generationen zusammen auf die Bühne zu bringen – die Zeitzeug*innen und deren Enkelkinder. Der Probenprozess war unglaublich intensiv und bewegend. Im Sommer wird ein Dokumentarfilm der ZWST dazu präsentiert. Ein Kollege, Nathaniel Knop, ein toller Filmregisseur, hat das ganze Projekt begleitet, ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt. Die Premiere haben wir zum Glück noch geschafft vor der Quarantäne in Deutschland aufzuführen. Es war ein sehr engagiertes und starkes Team – Zeitzeugen, Jugendliche, Regie- und Organisationsteam waren mit ganzem Herzen dabei.
Während der Pandemie sind dann alle Schultheaterprojekte unterbrochen worden. Alle Konzepte mussten überarbeitet werden. Durch die Erfahrung mit dem ukrainischen Projekt war ich schon sozusagen gewappnet, so konnten wir auch bei den Schulzeitzeugentheaterprojekten, die der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. jedes Jahr organisiert, auf Filme umstellen. Das war allerdings ein langwieriger Prozess, den zu starten und durchzuführen die Schulen sehr lange brauchten. Aber nun wird am Sonntag, dem 13.09.2020 um 17:00 Uhr im Forum der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum das Projekt „Fremd sein“ als Film präsentiert und in einer anschließenden Publikumsdiskussion besprochen.

Dreharbeiten zum Projekt „Zeitzeugentheater“ in Leverkusen. Fotos: Katharina Pysmenna

Unglaublich war die Suche nach Dreh-orten während der Vorbereitung zum Drehen des Films. Das Projekt wurde an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Leverkusen durchgeführt. Seit Beginn der Quarantäne konnte man sich ja erst einmal nur in Zoom treffen, dann im Park, um sich abzusprechen. Drehen in der Schule durften wir zunächst auch nicht, und sind dann auf ein Feld gefahren, um Szenen der Flucht zu drehen. Es war surreal: Wir drehen die Geschichte von Donya Pentetska, die als Kind die Flucht vor der deutschen Wehrmacht aus der Ukraine ins Landesinnere erlebt hatte und auf dem Weg dahin mitten auf dem Feld die Flüchtlinge bombardiert wurden. Sie musste sich mit ihrer Mutter und Schwestern in den Feldern verstecken, und diese Szene der Flucht haben wir dann mit den Schüler*innen in Deutschland auf einem Feld in Leverkusen nachgestellt. Es war schon sehr heftig… Das Schauspielhaus Köln hatte uns die historischen Kostüme und Requisiten ausgeliehen und wir haben den ganzen Tag gedreht.

„Stellt euch vor, hier ist ein Zug, ihr seid abgesprungen und müsst rennen; rennt, wohin ihr könnt, weil Bomben abgeworfen werden.“ Die jungen Darsteller begannen sich fallen zu lassen, über den Boden zu rollen, warfen ihre Koffer beiseite – fingen wirklich an, zu schauspielern, sich in ihre Rollen einzuleben. Irgendwann hatten alle laufende Nasen – diese armen Computerkinder waren noch nie auf dem Feld und wussten nicht, dass sie Heuschnupfen haben könnten. Also haben wir in der nächstgelegenen Apotheke Antiallergika besorgen müssen. Aber sie alle und unsere Kamerafrau ertrugen stoisch die gesamten Dreharbeiten in der Hitze.

Für 2020/2021 bereite ich als Regisseurin mehrere Projekte vor, organisiert von unterschiedlichen Institutionen. Das erste – „Revolte“ – organisiert das Junge Theater Köln e.V. So haben wir das Projekt genannt, weil es uns irgendwann nicht mehr reichte, über das Thema einfach zu reden; wir wollen, dass die Jugendlichen eine sehr aktive und eine absolut klare Position gegen Antisemitismus einnehmen und sie aktiv ausleben. Außerdem wollen wir mit dem Jugendzentrum „Jachad“ zusammenarbeiten und die Fragen zu beantworten versuchen: „Was bedeutet jüdisch sein in der modernen Welt, besonders jetzt? Was ist die jüdische Identität heute?“.

Momentan weiß niemand, wie es Anfang des neuen Schuljahres aussehen wird. Ich habe vorgeschlagen, alles über Zoom zu machen. Wir können Interviews führen, Texte schreiben, Aufnahmen von Zeitzeugen erstellen. Einiges kann man zuhause vor dem Spiegel trainieren; aber das erfordert großen emotionalen Aufwand und ist schwierig – man spürt nicht die gleiche Energie wie bei Live-Begegnungen.

Nach Halle und Hanau hatte ich, wie wahrscheinlich alle, einen Schock, darauf folgte Apathie: Sollen alle Bemühungen umsonst gewesen sein? Und dann habe ich mich entschieden, jetzt erst recht „eins draufzusetzen“ und mich auf keinen Fall geschlagen zu geben. Ich werde nicht aufhören darüber zu sprechen und das Thema unter die Menschen zu bringen, solange ich das kann. Ich will, dass Menschen keine Diskriminierung und keinen Antisemitismus dulden, nicht in ihrer Umgebung, nicht in ihrer Nachbarschaft, sie müssen fähig sein, aufzustehen und „Nein!“ zu sagen und sich selbst und denjenigen, der Schutz braucht, zu schützen. Ich glaube, das ist ganz wichtig.

Das zweite große Projekt organisiert der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V., realisiert wird es in Kooperation mit vier Schulen und dem Schauspielhaus Köln. Wir hoffen, dass es auch vom Verein „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ unterstützt wird und in der Reihe der Jubiläumsprojekte am Schauspielhaus Köln im Mai 2021 gezeigt werden kann.

Sie haben unter anderem auf YouTube Geschichten für Kinder vorgelesen?

Es gibt eine Website namens „Ulitka“ (russ. Schnecke) – mit Matheaufgaben für Kinder. Und als die Kontaktsperre begann, suchte ich, wie alle anderen Eltern, erst einmal, womit ich mein Kind beschäftigen kann, und fand sehr viele interessante und kreative Projekte. Ulitka wird von Julia Rempel aus Hannover geführt, und sie suchte nach kreativ kreativen Freiwilligen, die ein kostenloses Programm für Kinder und Eltern anbieten könnten – es gab Vorlesen, Schattentheater, Basteln. Ich machte direkt mit und war sehr froh darüber – wie es heißt, wenn man jemanden rettet, rettet dich das auch, und so kam es auch – es gab direkt Rückmeldungen von Kindern und ihren Müttern, sie freuten sich über die improvisierten Theaterstücke, und ich gab mein Bestes.

Zurzeit gibt es den Plan, einen methodischen Leitfaden für Theaterpädagogen zu Inszenierungen im Zeitzeugentheater zu verfassen – wenn Julia Bernstein aus Frankfurt hilft, werden wir uns zusammensetzen und schreiben. Denn ich fände es richtig, dass jeder Theaterpädagoge ein solches Projekt an seiner Schule oder der Schule in seinem Ort macht – damit in Deutschland eine Generation Jugendlicher heranwächst, die weiß, was die Schoa ist, nicht aus (Schul-)Büchern, sondern von Menschen, die es erlebt haben und zum Glück noch darüber berichten können. Ich glaube, es muss gerade ein Generationenerlebnis sein – sonst wird sich nichts ändern. Viele Deutsche sind nämlich überzeugt, dass die Schoa sie persönlich gar nicht betrifft, dass es nicht ihr Problem ist; für mich ist das so seltsam und befremdlich. Viele der Juden in Deutschland sahen sich als Deutsche, sie glaubten, hier sei ihre Heimat; und das, was geschehen ist, ist eine Katastrophe auch und gerade für die Deutschen, sie haben sich selbst einen Teil ihrer Kultur, Geschichte, Wissenschaft genommen, ihr Land ärmer gemacht. Über eigene Geschichte muss man reden, man muss sie erzählen.

Deshalb war das Projekt der ZWST so wichtig, denn es war das erste intergenerative Projekt in Deutschland, bei dem Zeitzeugen zusammen mit ihren Enkelkindern, teilweise zumindest, auf der Bühne standen. Es war natürlich noch eine ganz andere Nummer, intensiver und stärker, weil Zeitzeugen und Jugendliche der jüdischen Schule in Frankfurt die Geschichte gemeinsam erzählten.

Das Projekt war nicht nur professionell anspruchsvoll, denn wir haben mehrere Geschichten und mehrere unterschiedliche ästhetische Erzählweisen zusammengebracht, es war auch emotional durchdringend. Die Geschichten der Teilnehmer haben uns alle sehr mitgenommen, und als wir angefangen haben die Szenen zu entwickeln, haben wir gesehen und gespürt wie tiefgehend die Folgen der Schoa sind, wie sie das ganze Leben der Zeitzeugen und deren Familien geprägt haben. Es gab eine phantastische musikalische Begleitung durch den Komponisten und Musiker Elischa Kaminer, und die szenische Mitarbeit der wunderbaren Theaterpädagogin Rivka Ajnwojner war eine große Unterstützung bei der künstlerischen Arbeit. Am Ende der Aufführung gab es einen Sturm von nicht enden wollendem Applaus, und ich schüttelte mich vor Tränen. Dieses Projekt zeigte noch einmal, wie wichtig es für uns selbst ist, unsere Geschichte und die Geschichte unserer Familie zu kennen, auch wenn sie oft sehr schmerzhaft und schwer zu erzählen ist, aber wir müssen es tun, damit die heranwachsende Generation davon weiß.

Es war so wichtig, dass Jugendliche die Geschichte ihrer Familien erfahren haben. Ja, es brauchte ein ganzes Team an Menschen, die es organisiert haben: Noemi Staschevski, die den Treffpunkt der Senioren in der ZWST leitet, Hanna Hadda und Esthi Petri, die die Zeitzeugen betreuten, Jutta Josepovichi und Ricarda Theiss, die das Ganze von der ZWST aus organisiert haben, Isi Kaminer, der als Psychologe uns allen zur Seite stand – aber es hat sich gelohnt.

Ich, wir möchten auch weiterhin solche Projekte in jüdischen Gemeinden umsetzen. Aber es ist auch wichtig, dass deutsche Jugendliche an ihren Schulen sich an Zeitzeugentheater-Projekten beteiligen.
Ich hätte gerne ein eigenes Theater, dann könnte ich mich genau damit beschäftigen und mich mit den politisch-sozialen Projekten befassen. Würde gerne die Methodik aufschreiben, damit anderen es auch machen könnte. Damit die nächste Generation niemals ein Hanau oder Halle zulässt.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben.

Das Interview führte N.M.

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