לֹא בְחַיִל וְלֹא בְכֹחַ כִּי אִם בְּרוּחִי אָמַר יְהוָה צְבָאוֹת
SYNAGOGEN-GEMEINDE KÖLN
KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS
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Standorte

Standorte


Synagoge Roonstraße
Roonstraße 50
50674 Köln

+49 221 921 560 – 0
+49 221 921 560 – 19
Wohlfahrtszentrum Ottostraße
Ottostraße 85 (Eingang Nußbaumerstraße)
50823 Köln – Ehrenfeld

+49 221 716 62 – 0
+49 221 716 62 – 599
Begegnungszentrum Porz
Theodor-Heuss-Straße 43-45
51149 Köln

+49 2203 201 554
+49 2203 201 555
Begegnungszentrum Chorweiler
Pariser Platz 30
50765 Köln

+49 221 709 927 9 – 0
+49 221 709 927 9 – 5

Synagoge Roonstraße

1. Einleitung

Das Gemeindehaus in der Roonstraße 50 ist das „Herzstück“ der Synagogen-Gemeinde. Hier befindet sich das religiöse und kulturelle Zentrum.

Als liberale Synagoge wurde es Ende des 19. Jahrhunderts im neo-romanischen Stil erbaut. Eingeweiht wurde das neue G’tteshaus, das 1.400 Menschen Platz bot, am 22. März 1899.

In der Reichspogromnacht brannte auch diese Synagoge aus. 1957 – zwölf Jahre nach Neugründung der Gemeinde im April 1945 – beauftragte die Gemeinde den Architekten Helmut Goldschmidt mit dem Wiederaufbau.

An der feierlichen Einweihung am 20. September 1959 nahm auch Bundeskanzler Adenauer, der frühere Oberbürgermeister von Köln, teil.

2. Einrichtungen

Heute vereint das Gebäude unter seinem Dach neben der großen Synagoge eine ganze Reihe weiterer Einrichtungen:


3. Großer Gemeindesaal

Der Große Gemeindesaal wird für Feste und Veranstaltungen unterschiedlichster Art genutzt. Hier treffen sich aber auch regelmäßig Gemeindemitglieder, wie etwa einmal im Monat der Senioren- und Freundschaftsclub ESRA.

4. Unterrichtsräume

Ein kleines Museum informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Kölns.

5. G’ttesdienste

In der Synagoge finden täglich, von Montag bis Freitags um 7:45 Uhr, am Schabbat um 9:30 Uhr sowie an Sonntagen und an gesetzlichen Feiertagen um 8:15 Uhr G’ttesdienste statt.
Weitere Informationen finden Sie hier: G-ttesdienstordnung


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Anschrift
Synagogen-Gemeinde Köln

Roonstraße 50

50674 Köln

+49 221 921 560-0
+49 221 921 560-19


Anfahrt

Wohlfahrtszentrum Ottostraße


Die Aufgaben des Wohlfahrtszentrums sind an dem jüdischen Gebot der Zedaka („Wohltätigkeit“) orientiert. So vereint der Gebäudekomplex in der Ottostraße 85 unter seinem Dach vor allem soziale, aber auch pädagogische und kulturelle Einrichtungen.

1999 beschloss die Gemeinde, das aufzubauen. Zu den gewachsenen Bedürfnissen durch den Zuzug zahlreicher Juden aus der ehemaligen Sowjetunion kam der Wunsch, Elternheim, Kindergarten und jüdische Schule unter einem Dach zu vereinen. Mit der Rückkehr in das alte „Israelitische Asyl“ in der Ottostraße im Kölner Stadtteil Ehrenfeld konnte die Gemeinde an eine gewaltsam unterbrochene Traditionslinie anknüpfen.

Im November 2003 begann der Umzug in die zum großen Teil denkmalgeschützten Gebäude: Nach umfangreichen Um- und Neubauten bezog zuerst das Elternheim seine neuen Räume und kehrte damit an den Ort zurück, wo es von 1908 bis 1942 beheimatet war. Es folgten die Sozialabteilung, die Verwaltung, die Lauder-Morijah-Grundschule und die Franz-Herschtritt-Kindertagesstätte. Außerdem finden sich im Wohlfahrtszentrum eine Synagoge, die Bibliothek und die Kleiderkammer.

Wer sich für Geschichte und Bedeutung des Israelitischen Asyls interessiert, findet hier umfangreiche Informationen:

Barbara Becker-Jákli
Das jüdische Krankenhaus in Köln. Die Geschichte des Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache 1869 – 1945

 

Emons-Verlag Köln, 2004, 528 Seiten.
Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 11


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Anschrift
Wohlfahrtszentrum Ottostraße

Ottostraße 85 (Eingang Nußbaumerstraße)

50823 Köln – Ehrenfeld

 +49 221 716 62 – 0
+49 221 716 62 – 599


Anfahrt

Begegnungszentrum Porz



1. Ziel unserer Zentralarbeit

Das Begegnungszentrum Porz existiert seit 2004. Das Zentrum hat das Ziel, Migranten bei deren Integration zu unterstützen, sie in sozialen Fragen zu beraten, ihnen in Problemsituationen zur Seite zu stehen, kulturelle Angebote zur Verfügung zu stellen, Angebote zu sinnvoller Freizeitgestaltung zu machen, Bildung und Ausbildung von Migranten zu unterstützen, das gegenseitige Verständnis von einheitlichen und zugereister Bevölkerung zu fördern und daran mitzuwirken, dass Zugehörige unterschiedlicher Glaubens-oder Kulturkreise sich gegenseitig respektieren. In 2005  wurde das Zentrum  als interkulturelles Zentrum  anerkannt.


2. Unsere Angebote
  • Soziale Beratung
  • Integrationslotsen-Projekt
  • Psychologische Beratung
  • Rechtsanwaltsberatung
  • Deutschsprachkurse
  • Englischkonversation
  • Religiöse Veranstaltungen: Shiurim zu den verschiedenen religiösen Themen, Organisation der jüdischen Feiertagen und Schabbaton
  • Kultur-Café/ Interkulturelle Nachmittag
  • Treffpunkt für Holocaustüberlebende
  • Bibliothek
  • Strickhobby-Club “Ariadnefaden“
  • Literarische Lesungen
  • Israel-Club
  • Interkulturelles Frühstück
  • Jüdische Küche
  • Tischtennis von Sportverein „Makkabi“
  • Schachclub für Kinder und Erwachsene
  • Handarbeitsatelier
  • Preference-Club
  • Kulturelle Veranstaltungen
  • Computerkurse für Senioren
  • Infoabende, Diskussionen, Seminare
  • Ausflüge, Ausstellungen
  • Gesundheitscafé
  • Frauenkurse

3. Fachliche Schwerpunkte
  • Soziales
  • Sprachliche Förderung
  • Freizeit, Kultur, Sport
  • Interkultureller und interreligiöser Dialog

4. Integrationsagentur

Das Ziel der Integrationsagentur der Synagogen-Gemeinde Köln ist die Verbesserung der Integrationschancen überwiegend der Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion sowie die Partizipation  der Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens. Die Integrationsagentur soll auf struktureller Ebene Beiträge für eine wirksame Integrationsarbeit moderieren. Die vor Ort befindlichen Akteure, Einrichtungen, Dienste und Institutionen sollen aktiviert, zusammengeführt und im Prozess der interkulturellen Öffnung ihrer Angebote für die Zugewanderten unterstützt werden.


5. Bausteine der Integrationsagentur

Es gibt 4 wichtige Schwerpunkte:

  • Sozialraumorientierte Arbeit: Systematische Angebotsplanung, Kooperationen im Sozialraum, Heranführung der Migranten an die Angebote der sozialen Infrastruktur, Konfliktmanagement, Mediation, Seniorenarbeit, Frauenkurse
  • Bürgerschaftliche Engagement: Motivierung/Aktivierung von Ehrenamtlichen/Multiplikatoren, Qualifizierung/Begleitung von Ehrenamtlichen/Multiplikatoren, Zusammenarbeit  Migrantenselbstorganisationen, Qualifizierung und Begleitung von Selbstorganisationen.  Wir organisieren Seminare für Ehrenamtliche zu den verschiedenen Themen.
  • Interkulturelle Öffnung
  • Antidiskriminierungsarbeit: Ein wichtiger Schwerpunkt ist präventive Maßnahmen gegen Antisemitismus. Wir bitten Projektwochen in den Schulen, Tagungen, Seminaren, Workshops für die verschiedene Zielgruppen zu den Themen „Judentum“, „Antisemitismus“, „Jüdische Zuwanderer in Deutschland“, „Stereotypen und Vorurteile“, „Interkulturelles Training“ an.

Das Zentrum kooperiert sich mit den anderen Abteilungen der Gemeinde (z.B. Gemeinsames Projekt mit Bikkur Cholim – „Besucherdienst für Senioren“, „Mizwa Day“, „Israel Tag“, mit dem BGZ Chorweiler – Projekt für behinderte Menschen „Begegnungen schaffen“, Grillfeste in Porz) sowie mit den anderen Einrichtungen im Stadtteil und in ganzen Köln (Kooperation mit den anderen Integrationsagenturen, Interkulturellen Zentren, ArGe, Integrationsrat, Sozialamt usw.)


6. Öffnungszeiten

Unsere Einrichtung ist geöffnet von:

Montag – Donnerstag: 8:30 – 18:00 Uhr
Freitag (Schabbat): 8:30 – 15:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 13:00 Uhr

Aktuelle Termine




Ansprechpartner
Begegnungszentrum Porz

Theodor-Heuss-Straße 43-45

51149 Köln

+49 2203 201-554
+49 2203 201-555

Kooperationspartner
Senioren_Netzwerk_Köln

Anfahrt

Begegnungszentrum Chorweiler


Im April 2009 weihte die Gemeinde das Begegnungszentrum in Chorweiler ein. Das neue Zentrum trägt der Tatsache Rechnung, dass rund 800 Gemeindemitglieder in diesem Stadtteil im Kölner Nordwesten leben. In dem blauen Haus am Pariser Platz stehen den Gemeindemitgliedern eine Außenstelle der Sozialabteilung und eine Ansprechpartnerin für psychologische Beratung zur Verfügung. In der eigenen Synagoge finden regelmäßig Gottesdienste statt. Das Begegnungszentrum bietet darüber hinaus ein umfangreiches Kursprogramm an, so zum Beispiel Deutsch-, Aerobic- und Schachkurse. Eine Bibliothek mit Büchern in russischer, hebräischer und deutscher Sprache rundet das Angebot ab.

Der Name „Begegnungszentrum“ ist Programm: Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützte Integrationsprojekt „Begegnung im Stadtteil“ hat hier seinen Platz. Das Zentrum in Chorweiler soll ein Ort der Begegnung, des Austausches und des interkulturellen Dialogs zwischen Einheimischen und jüdischen Zuwanderern sein. Ziel ist es, Vorurteile ab- und gegenseitiges Verständnis aufzubauen und auch auf diesem Wege den Neuzuwanderern die Integration zu erleichtern.

Bis vor einigen Jahren gehörte der Gebäudeteil des heutigen Begegnungszentrums noch der katholischen Nachbargemeinde Sankt Johannes in der neuen Stadt. Als sie einen Teil ihrer Räume verkaufen musste, entstand die Idee, dort das Zentrum aufzubauen. Heute ist das Haus der jüdischen Gemeinde in Chorweiler auf der einen Seite flankiert von der katholischen, auf der anderen Seite von der evangelischen Kirchengemeinde. Der Dialog zwischen den Religionen beginnt hier als tägliches Gespräch zwischen Nachbarn.

Aktuelle Veranstaltungstermine finden Sie im Gemeindeblatt oder am schwarzen Brett im Begegnungszentrum Chorweiler.

Weitere Informationen unter: www.chorweiler.info

(hier unter Adressen, Buchstabe S wie Synagogen-Gemeinde)


Öffnungszeiten:
Montag 09:00 – 18:00 Uhr
Dienstag 09:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch 09:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag 09:00 – 17:00 Uhr
(bei Veranstaltungen – 19:00 Uhr)
Freitag geschlossen
Sonntag 10:00 – 14:00 Uhr

Ansprechpartner

Zentrumsleiter:
Ilya Rivin

Begegnungszentrum Chorweiler

Pariser Platz 30

50765 Köln

+49 221 709 927 9-0
+49 221 709 927 9-5

Kooperationspartner
Senioren_Netzwerk_Köln

Aktuelle Termine


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