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Gegen das Vergessen

Der Aufstand im Warschauer Ghetto am 19. April 1943 war der größte bewaffnete Widerstand von Juden in Europa gegen die Nationalsozialisten.

Der Aufstand im Warschauer Ghetto am 19. April 1943 war der größte bewaffnete Widerstand von Juden in Europa gegen die Nationalsozialisten. Am 19. April 2020, dem 77. Jahrestag des Aufstandes und einen Tag vor Jom Haschoa, besuchte der polnische Generalkonsul Jakub Wawrzyniak mit seiner Familie und zusammen mit den Vorstandsmitgliedern der Synagogen-Gemeinde Köln Bettina Levy und Dr. Felix Schotland den Jüdischen Friedhof Köln-Bocklemünd und legte gelbe Narzissen am Ehrenmal für die Opfer der Shoah aus Köln nieder. Bereits letztes Jahr führte Jakub Wawrzyniak diese Tradition auch in Köln ein.

Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie waren keine weiteren Gäste bei dem symbolischen Gedenken anwesend; die Teilnehmer hielten die vorgeschriebene Distanz von zwei Metern zueinander ein.

Seit vielen Jahren ist es eine Tradition in Polen, mit gelben Narzissen an den Jahrestag dieses Aufstandes zu erinnern. Am 19. April werden in den Straßen von Warschau und vielen anderen Städten Papier-Narzissen verteilt. Nicht nur in diesem Jahr gab es Bastelanleitungen für die Blumen auch online.

Narzissen symbolisieren Respekt, Erinnerung und Hoffnung. Sie stellen eine Beziehung zum Leben von Marek Edelman (19.09.1919 – 02.10.2009) her, einem der Anführer des Ghettoaufstands. An jedem Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto erhielt er gelbe Narzissen von einer anonymen Person. Und jedes Jahr am 19. April legte Marek Edelman selbst einen Strauß gelber Blumen am Denkmal für die Helden des Ghettos ab.

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