לֹא בְחַיִל וְלֹא בְכֹחַ כִּי אִם בְּרוּחִי אָמַר יְהוָה צְבָאוֹת
SYNAGOGEN-GEMEINDE KÖLN
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Neue Freiwilligen-Gruppe „Hilfe in Köln“

So schlicht und treffend nannte sich die Gruppe der Freiwilligen, die sich wenige Tage vor Einführung der Kontaktsperre sehr schnell organisiert hatten. Sie helfen Gemeindemitgliedern, die sich in Quarantäne befinden oder die ihr Haus nicht verlassen sollten, weil sie sehr krank sind oder wegen ihres Alters zur höchsten Risikogruppe gehören. Binnen kürzester Zeit rückten engagierte Gemeindemitglieder und Freunde zusammen, um für andere da zu sein.

Die Zeit, in der wir momentan leben, ist von einer sehr dynamischen und nicht immer ermutigenden Entwicklung und großer Verunsicherung geprägt. Was vielen trotzdem Kraft und Zuversicht gibt, sind die große Hilfsbereitschaft und Solidarität, die sich in privaten, ehrenamtlichen Initiativen wie dieser zeigen.

Die Freiwilligen haben u.a. den Mitarbeiter*innen der Synagogen-Gemeinde geholfen, noch Last-Minute-Mazzot auszuliefern. Dank dem Einsatz der Mitglieder der Gruppe „Hilfe in Köln“ in Kooperation mit der Gemeinde haben viele ältere und bedürftige Menschen rechtzeitig zu Pessach Mazzot und Traubensaft zugestellt bekommen. Noch wenige Stunden vor dem ersten Seder sind freiwillige Helfer durch die Stadt gefahren, um Menschen das Notwendigste zu bringen. Für einige Gemeindemitglieder wurden Lebensmitteleinkäufe organisiert.

Wo keine Angehörigen da sind, die hilfsbedürftige Menschen dabei unterstützen können, über die schwere Zeit des Kontaktverbotes zu kommen, halfen die Gruppenteilnehmer ehrenamtlich und tun dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin.

Großer Respekt und Dank gebührt jedem, der seine Zeit und Kraft zur Verfügung stellt und zudem eine große Mizwa erfüllt. Ein Beweis, dass wir in Corona-Zeiten nicht allein sind, eben nicht nur jeder sich selbst der Nächste ist. Das Gefühl, viele Unterstützer zu haben gibt die Kraft, auch diese Krise zu überstehen.

Dank diesen ehrenamtlichen Helfern waren der Einkauf und die Auslieferung von Lebensmitteln sowie seelische Unterstützung möglich:

Alexander Baumel, Chana Bennett, Sarah und Jechiel Brukner, Nina Cher, Hana Fischer, Vladimir Goldman, Alexander Grodskij, Anna Grünwald, Shulamit Jakobi, Wladi Kanevski, Masha und Leonid Kogan, Itta Kovarska, Familie Witek und Betti Krymalowski, Rachel und Tatjana Liven, Dimitri Podolskyi, Anna Polovets, Yakov Rotenberg, Andriana Rusina, Tal Shamia, Dimitrij Zilakov.
Die Gruppe ist offen für alle, die die Kraft und Bereitschaft verspüren, anderen zu helfen. Wenn Sie sich beteiligen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Mitglied der Gruppe auf, das Sie persönlich kennen.

N.M.

Die Gruppe „Hilfe in Köln“ (um Igor Schkljar und Michael Polonskij) ist für diejenigen da, die ganz allein sind.

Wir weisen darauf hin, dass die Helfer auf rein freiwilliger Basis aktiv sind und deshalb kein Anspruch auf Hilfeleistung besteht. Die Freiwilligen übernehmen die Einkäufe, aber nicht die Kosten.
Sollten Sie Kinder, andere Angehörige, Nachbarn oder Bekannte haben, die für Sie einkaufen können, wenden Sie sich bitte zunächst an diese.

Wenn die Gruppe „Hilfe in Köln“ etwas für Sie tun kann, melden Sie sich in der Sozialabteilung der Synagogen-Gemeinde Köln unter der Telefonnummer 0221-71662-515.

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