Ausflug zum Konrad-Adenauer-Haus
Ausflug zum Konrad-Adenauer-Haus am 5. Januar 2026
Am 5. Januar 2026 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des großen Kölners Konrad Adenauer. Ein Politiker, ohne den die Geschichte der Nachkriegszeit in Deutschland nicht vorstellbar ist, ein Mann, der an den Anfängen der Bundesrepublik und ihres demokratischen Weges stand.
Adenauer war der erste Bundeskanzler der BRD, der Architekt des Kurses zur europäischen Integration und der Rückkehr Deutschlands in die Familie der demokratischen Staaten. Sein Name ist verbunden mit dem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, der Stärkung des Rechtsstaats und dem politischen Fundament, auf dem Deutschland bis heute steht.
Am 6. Januar 2026, vor dem Hintergrund dieses denkwürdigen Datums, besuchten die Projektteilnehmer („ZusammenWachsen – ZusammenLeben“) das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf.
Dieser Ausflug war eine logische und lebendige Fortsetzung der praktischen Deutschkurse, die Inna Bogatyreva seit mehreren Jahren durchführt, mit der realen Möglichkeit, die Geschichte des Landes nicht aus dem Lehrbuch, sondern durch einen konkreten Ort und eine konkrete Persönlichkeit kennenzulernen.
Das Adenauer-Haus ist nicht nur ein Museum. Es ist ein Ort, an dem Politik menschlich wird. Hier lebte, arbeitete, schrieb und empfing er Gäste und dachte über das Schicksal Deutschlands und Europas nach. Die intime Atmosphäre, die Alltagsgegenstände, das Arbeitszimmer und der Garten helfen dabei, die Größe dieser Persönlichkeit besser zu verstehen – ohne Pathos und Offizielles.
Die Exkursion war sehr lehrreich, lebendig und informativ. Sie bot nicht nur Gelegenheit, neue Fakten zu erfahren, sondern auch zu diskutieren, zu debattieren und darüber nachzudenken, wie Demokratie entsteht und welchen Preis man manchmal dafür zahlen muss.
Für viele Teilnehmer war es nicht nur eine Begegnung mit der Geschichte Deutschlands, sondern auch ein wichtiger Schritt zu ihrem Verständnis – durch das Schicksal eines Menschen, der einst ebenfalls in schwierigen und umwälzenden Zeiten seinen Weg begann.
Solche Begegnungen mit der Geschichte sind besonders wertvoll: Sie helfen, das Land, in dem wir heute leben, besser zu verstehen.
Inna Bogatyreva




