לֹא בְחַיִל וְלֹא בְכֹחַ כִּי אִם בְּרוּחִי אָמַר יְהוָה צְבָאוֹת
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Polnische Bürgermeister und der Holocaust

Vortrag mit PD Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe

Beginn: So., 19. April 2026, 15:00
Ende: So., 19. April 2026, 18:00
Eintritt: € 5,-
Anmeldeschluss: Donnerstag, 16. April 2026
Ort: Synagogen-Gemeinde Köln
Roonstraße 50, 50674 Köln
Raum: Judaica

Anfang des Jahres schrieb Rossoliński-Liebe in der FAZ zusammenfassend über sein o.g. Buch: „Der Holocaust war ein transnationaler Genozid, an dem sich Täter aus den meisten europäischen Ländern beteiligt haben. Die Deutschen waren die Hauptarchitekten der Schoa.

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde,

am Sonntag, den 19.04.2026 fand in unserem Haus der Vortrag mit PD Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe statt. Wer nicht live dabei war, kann sich hier die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen:

Nachdem die NSDAP in Deutschland ein autoritäres und genozidales Regime etabliert hatte, besetzte das Deutsche Reich etli-che andere Länder und verfolgte und ermordete Juden, Sinti und Roma und andere Gruppen von „un-erwünschten“ Menschen. […] Sie haben aber allerdings keineswegs allein gehandelt. In der Shoa wur-den sie von Polizisten, Bürgermeistern, Stadtverwaltungen, Vögten und Dorfschulzen, Feuerwehr-männern, faschistischen Gruppierungen und gewöhnlichen Christen aus unterschiedlichen Gründen fast überall in Europa unterstützt. In den meisten Ländern arbeitete ein deutscher Polizist oder Beam-ter bei der Umsetzung der Shoa mit zumindest zehn einheimischen Kollegen zusammen.“

Das Buch wurde in Polen vehement kritisiert: Offizielle polnische Stellen verlangten vom Verlag De Gruyter, dass es nicht veröffentlicht werde. Andere schrieben, dass damit versucht werde, „die Schuld für den Holocaust auf Polen zu verschieben.“ Die Angriffe wurden auch „nach Deutschland übertra-gen“. So soll die terminierte Buchpräsentation auf polnische Intervention in der Topographie des Ter-rors verschoben worden sein.

Dr. Rossolinski-Liebe ist „Alfred Landecker Lecturer“ und Privatdozent an der Freien Universität Berlin. In der Rezension von Prof. Jan Grabowski heißt es: „Das Buch von Rossolinski-Liebe ist eine innovative und instruktive Lektüre, die wenig bekannte Aspekte des Holocaust offenlegt.“

mit freundlichen Grüßen

Ihr Verein EL-DE Haus e.V. und die Synagogen-Gemeinde Köln

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