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SUMMARY:17. Tamus Fastentag
DESCRIPTION:Schiwa Assar beTammus (hebräisch שבעה עשר בתמוז\, wörtlich übersetzt: der 17. im Tammus) bzw. der 17. Tammus ist ein jüdischer Fastentag\, an dem des Durchbruchs durch die Jerusalemer Stadtmauer\, der der Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels vorausging\, gedacht wird. Er wird am 17. Tag des jüdischen Monats Tammus begangen. Mit dem 17. Tammus beginnt 40 Tage nach dem jüdischen Wochenfest Schawuot die Trauerzeit der drei Wochen. \nDer jüdischen Tradition zufolge verbrachte Moses die 40 Tage nach Schawuot auf dem Berg Sinai\, wo ihm die Tafeln mit den Zehn Geboten übergeben wurden. Die Israeliten erschufen sich während dieser 40 Tage jedoch das Goldene Kalb. Aus Zorn darüber zerschlug Moses die Gesetzestafeln. Dieser Ereignisse wird ebenfalls am 17. Tammus gedacht. \nDer Fasttag Schiwa Assar beTammus\, der bei der Morgenröte beginnt\, ist der erste der in der Bibel aufgezählten Fasttage: \n\n„So spricht der Herr der Heere: Das Fasten des vierten\, das Fasten des fünften\, das Fasten des siebten und das Fasten des zehnten Monats werden für das Haus Juda Tage des Jubels und der Freude und froher Feste sein.“ (Sach 8 EU).\n\nFasten des 17. Tammus (Durchbruch der Mauer Jerusalems unter Titus): Zur Erinnerung an die Erstürmung Jerusalems 586 v. d. Z. durch babylonische Belagerer und an die erste in die Stadtmauer Jerusalems geschlagene Bresche\, mit der die physische Zerstörung begann. Juda wurde besetzt\, die Juden nach Babylonien verschleppt und das Tempelgerät gestohlen. In der Geschichte des jüdischen Volkes ist der 17. Tammus ein Tag der Heimsuchung. Nach jüdischer Lehre geschahen an diesem Tag unter anderem folgende Ereignisse: Zerbrechen der Gesetzestafeln durch Mosche\, Einstellung des ständigen Opfers während der Belagerung Jerusalems\, Einschließen der Stadt\, Verbrennen der Tora durch den griechischen Heerführer Apostemos\, Aufstellen des Götzenbilds im Tempel durch König Menasse. \nDie Fastenzeit beginnt in der Morgendämmerung. Die „drei Wochen“\, die mit dem 17. Tammus beginnen und dem 9. Aw enden\, sind die so genannten „Tage inmitten der Bedrängnis“\, während der man um die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels trauert. Während dieser Tage mehren sich die Zeichen der Trauer immer mehr und gipfeln in den 9. Aw. \nUnter anderem rasiert man sich nicht\, lässt sich nicht die Haare schneiden\, geht nicht aus\, um sich zu vergnügen oder zu unterhalten; keine Hochzeiten\, kein Fleisch- oder Weingenuss. In der Woche des 9. Aw zusätzlich kein Baden aus Vergnügen\, man zieht in keine neue Wohnung ein und kauft auch keine neue Kleidung. Den Hawdala-Wein (bzw. Traubensaft)\, der den Erwachsenen an diesem Tag verboten ist\, trinkt ein kleines Kind. \n*Text aus Wikipedia
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SUMMARY:Rosch Chodosch Aw
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:9. Aw Fasttag
DESCRIPTION:Der 9. Aw (hebräisch תשעה באב tischʿa beAv\, deutsch ‚der 9. im Aw‘\, andere Transkription: Tisha BʾAv) ist der neunte Tag des Monats Aw des Jüdischen Kalenders. Er ist ein jüdischer Fast- und Trauertag\, an dem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird\, und bildet Höhepunkt und Abschluss der Trauerzeit der drei Wochen.
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SUMMARY:1. Tag Rosch Chodosch Elul
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:2. Tag Rosch Chodosch Elul
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:Erev Rosch HaShana
DESCRIPTION:An Rosch Haschana (Hebr. „Kopf des Jahres“) feiern Juden zwei Tage lang Neujahr.\nAm 1. und 2. Tischri wird das Neujahrsfest begangen\, das ein ernster Feiertag ist. Der Name Neujahr (Rosch Haschana) kommt in der Bibel nicht vor\, und auch in den Gebeten dieses Festes ist kaum davon die Rede. Im Festsegen – und auch sonst – wird vom „Tag der Erinnerung“ oder „Tag des Posaunenschalls“ gesprochen. \nDas Wesen des Neujahrsfestes\nDer Sinn des Neujahrsfestes liegt in der Erinnerung an den Bund\, der zwischen Gott und Israel geschlossen wurde und der für die Israeliten eine sittliche Forderung und Verpflichtung darstellt. Der Tag soll dazu dienen\, die Menschen zu veranlassen\, in sich zu gehen\, sich vom Bösen abzuwenden und gut zu handeln. Rosch Haschana ist der Tag\, an dem der Mensch Rechenschaft über sein Tun ablegen und sich seiner moralischen Pflichten bewusst werden soll. \nEin Widderhorn wird geblasen\nAls äußeres Instrument\, den Menschen an seine moralischen Pflichten zu erinnern\, dient die Posaune\, der Schofar. Das ist ein Widderhorn\, das im Morgengottesdienst nach der Tora– und Prophetenlesung sowie an mehreren Stellen des Zusatzgebetes in festgelegten Tonfolgen geblasen wird (außer wenn der Festtag auf einen Schabbat fällt.) \nWeiß ist die Farbe des Tages\nIn vielen Gemeinden ist es Brauch\, den Betraum für den Neujahrsgottesdienst besonders feierlich auszugestalten. Um die Erhabenheit des Tages zu betonen\, pflegt in der Synagoge die weiße Farbe vorzuherrschen. Der Vorhang vor dem Toraschrank\, die Decke auf dem Vorbeterpult und die Kleidung des Vorbeters sind weiß\, im Gegensatz zu dem sonst Üblichen. \nRosch Haschana wird überall zwei Tage gefeiert\, auch in Israel\, wo bei den übrigen Festen die zweiten Tage entfallen. Der Kultus ist im Wesentlichen an beiden Tagen identisch. \nRosch Haschana zu Hause\nDie häusliche Feier des Neujahrstages besteht darin\, dass dem Kiddusch und dem Segensspruch über das Brot noch ein Segen über Baumfrüchte angefügt wird. Man nimmt dazu einen Apfel\, den man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht\, wobei man dem Wunsch Ausdruck verleiht\, das neue Jahr möge gut und süß werden. Die Brote für das Neujahrsfest sind nicht wie sonst geflochten und länglich\, sondern es ist üblich\, rund gewickelte Weißbrote zu verwenden\, um auf diese Weise den Jahreskreislauf zu symbolisieren. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:1. Tag Rosch Haschana
DESCRIPTION:An Rosch Haschana (Hebr. „Kopf des Jahres“) feiern Juden zwei Tage lang Neujahr.\nAm 1. und 2. Tischri wird das Neujahrsfest begangen\, das ein ernster Feiertag ist. Der Name Neujahr (Rosch Haschana) kommt in der Bibel nicht vor\, und auch in den Gebeten dieses Festes ist kaum davon die Rede. Im Festsegen – und auch sonst – wird vom „Tag der Erinnerung“ oder „Tag des Posaunenschalls“ gesprochen. \nDas Wesen des Neujahrsfestes\nDer Sinn des Neujahrsfestes liegt in der Erinnerung an den Bund\, der zwischen Gott und Israel geschlossen wurde und der für die Israeliten eine sittliche Forderung und Verpflichtung darstellt. Der Tag soll dazu dienen\, die Menschen zu veranlassen\, in sich zu gehen\, sich vom Bösen abzuwenden und gut zu handeln. Rosch Haschana ist der Tag\, an dem der Mensch Rechenschaft über sein Tun ablegen und sich seiner moralischen Pflichten bewusst werden soll. \nEin Widderhorn wird geblasen\nAls äußeres Instrument\, den Menschen an seine moralischen Pflichten zu erinnern\, dient die Posaune\, der Schofar. Das ist ein Widderhorn\, das im Morgengottesdienst nach der Tora– und Prophetenlesung sowie an mehreren Stellen des Zusatzgebetes in festgelegten Tonfolgen geblasen wird (außer wenn der Festtag auf einen Schabbat fällt.) \nWeiß ist die Farbe des Tages\nIn vielen Gemeinden ist es Brauch\, den Betraum für den Neujahrsgottesdienst besonders feierlich auszugestalten. Um die Erhabenheit des Tages zu betonen\, pflegt in der Synagoge die weiße Farbe vorzuherrschen. Der Vorhang vor dem Toraschrank\, die Decke auf dem Vorbeterpult und die Kleidung des Vorbeters sind weiß\, im Gegensatz zu dem sonst Üblichen. \nRosch Haschana wird überall zwei Tage gefeiert\, auch in Israel\, wo bei den übrigen Festen die zweiten Tage entfallen. Der Kultus ist im Wesentlichen an beiden Tagen identisch. \nRosch Haschana zu Hause\nDie häusliche Feier des Neujahrstages besteht darin\, dass dem Kiddusch und dem Segensspruch über das Brot noch ein Segen über Baumfrüchte angefügt wird. Man nimmt dazu einen Apfel\, den man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht\, wobei man dem Wunsch Ausdruck verleiht\, das neue Jahr möge gut und süß werden. Die Brote für das Neujahrsfest sind nicht wie sonst geflochten und länglich\, sondern es ist üblich\, rund gewickelte Weißbrote zu verwenden\, um auf diese Weise den Jahreskreislauf zu symbolisieren. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:2. Tag Rosch Haschana
DESCRIPTION:Rosch Haschana – das Neujahrsfest\nAn Rosch Haschana (Hebr. „Kopf des Jahres“) feiern Juden zwei Tage lang Neujahr.\nAm 1. und 2. Tischri wird das Neujahrsfest begangen\, das ein ernster Feiertag ist. Der Name Neujahr (Rosch Haschana) kommt in der Bibel nicht vor\, und auch in den Gebeten dieses Festes ist kaum davon die Rede. Im Festsegen – und auch sonst – wird vom „Tag der Erinnerung“ oder „Tag des Posaunenschalls“ gesprochen. \nDas Wesen des Neujahrsfestes\nDer Sinn des Neujahrsfestes liegt in der Erinnerung an den Bund\, der zwischen Gott und Israel geschlossen wurde und der für die Israeliten eine sittliche Forderung und Verpflichtung darstellt. Der Tag soll dazu dienen\, die Menschen zu veranlassen\, in sich zu gehen\, sich vom Bösen abzuwenden und gut zu handeln. Rosch Haschana ist der Tag\, an dem der Mensch Rechenschaft über sein Tun ablegen und sich seiner moralischen Pflichten bewusst werden soll. \nEin Widderhorn wird geblasen\nAls äußeres Instrument\, den Menschen an seine moralischen Pflichten zu erinnern\, dient die Posaune\, der Schofar. Das ist ein Widderhorn\, das im Morgengottesdienst nach der Tora– und Prophetenlesung sowie an mehreren Stellen des Zusatzgebetes in festgelegten Tonfolgen geblasen wird (außer wenn der Festtag auf einen Schabbat fällt.) \nWeiß ist die Farbe des Tages\nIn vielen Gemeinden ist es Brauch\, den Betraum für den Neujahrsgottesdienst besonders feierlich auszugestalten. Um die Erhabenheit des Tages zu betonen\, pflegt in der Synagoge die weiße Farbe vorzuherrschen. Der Vorhang vor dem Toraschrank\, die Decke auf dem Vorbeterpult und die Kleidung des Vorbeters sind weiß\, im Gegensatz zu dem sonst Üblichen. \nRosch Haschana wird überall zwei Tage gefeiert\, auch in Israel\, wo bei den übrigen Festen die zweiten Tage entfallen. Der Kultus ist im Wesentlichen an beiden Tagen identisch. \nRosch Haschana zu Hause\nDie häusliche Feier des Neujahrstages besteht darin\, dass dem Kiddusch und dem Segensspruch über das Brot noch ein Segen über Baumfrüchte angefügt wird. Man nimmt dazu einen Apfel\, den man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht\, wobei man dem Wunsch Ausdruck verleiht\, das neue Jahr möge gut und süß werden. Die Brote für das Neujahrsfest sind nicht wie sonst geflochten und länglich\, sondern es ist üblich\, rund gewickelte Weißbrote zu verwenden\, um auf diese Weise den Jahreskreislauf zu symbolisieren. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:Zom Gedalja
DESCRIPTION:Mit dem jüdischen Fasttag Zom Gedalja (hebräisch צום גדליה) wird an die Ermordung Gedalja ben Achikams (Gedalja Sohn des Achikams) im Jahr 582 oder 581 v. Chr. erinnert. \nZom Gedalja wird im jüdischen Kalender grundsätzlich am 3. Tischri gegangen. Fällt der 3. Tischri auf einen Sabbat wird der Fastentag um einen Tag auf den 4. verschoben\, weil an einem Sabbat nicht gefastet werden soll. Er folgt dem Rosch ha-Schana\, dem jüdischen Neujahrstag. \n*aus WikiPedia
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SUMMARY:Erev Jom Kippur
DESCRIPTION:Jom Kippur / Der Versöhnungstag\nJom Kippur ist der jüdische Buß- und Bettag.\nDen Höhepunkt der zehn Bußtage bildet der Versöhnungstag\, der wichtigste Festtag des jüdischen Jahres. An ihm wird nach talmudischer Tradition das Urteil über den Menschen\, das am Neujahrsfest\, dem Tag des Gerichts\, gefällt wurde\, besiegelt und bekommt damit Gültigkeit. Der Versöhnungstag soll dazu dienen\, den Menschen zu entsühnen\, ihn die göttliche Verzeihung für seine Missetaten erlangen zu lassen. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue\, der Buße und Umkehr. \nSelbst Körperhygiene ist auf das Mindestmaß beschränkt\nDieser Tag ist ein strenger Fasttag\, und zwar von Beginn des Festes am Abend bis zu seinem Ausgang am nächsten Abend. Weder Essen noch Trinken sind erlaubt; auch Körperpflege\, mit Ausnahme des Benetzens der Hände und Augen mit Wasser\, ist untersagt. Bevor man sich am Vorabend des Festes in die Synagoge begibt\, entzündet man zu Hause ein Licht zum Andenken an seine verstorbenen Angehörigen\, das 24 Stunden brennen soll. Manche pflegen auch eine Kerze im Vorraum der Synagoge aufzustellen. Es ist allgemein üblich\, dass der Vorhang vor dem Toraschrank und die Decke auf dem Vorbeterpult weiß sind; auch die Torarollen befinden sich in weißen Hüllen. Die Betenden pflegen weiße Kleidung und eine weiße Kopfbedeckung zu tragen. \nDie Aufmerksamkeit gilt nur dem Gebet\nDer Abendgottesdienst\, der noch bei Tageslicht beginnt\, wird nach den Anfangsworten der ihn einleitenden Formel Kol Nidre (alle Gelübde) genannt. Dieser Text besteht in einer Erklärung\, dass alle Gelübde und Schwüre null und nichtig sein sollen. Am Versöhnungstag dauert der Gottesdienst den ganzen Tag lang. Zu dem Morgengebet\, dem festtäglichen Zusatzgebet und dem Nachmittagsgebet kommt noch ein nur an diesem Tag übliches Schlussgebet\, an das sich dann nach Einbruch der Nacht das werktägliche Abendgebet und die Hawdala anschließen. \nDas Ende des Feiertags\nIm Anschluss an den Gottesdienst pflegt dann noch der Mondsegen im Freien stattzufinden\, der im Tischri mindestens bis zu diesem Termin verschoben wird. Die Mahlzeit\, die man nach dem langen Fasten einnimmt\, wird als „Anbeißen“ bezeichnet; sie trägt einen festlichen Charakter\, und man wünscht sich gegenseitig ein gutes Jahr und gute Besiegelung. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:Jom Kippur
DESCRIPTION:Jom Kippur / Der Versöhnungstag\nJom Kippur ist der jüdische Buß- und Bettag.\nDen Höhepunkt der zehn Bußtage bildet der Versöhnungstag\, der wichtigste Festtag des jüdischen Jahres. An ihm wird nach talmudischer Tradition das Urteil über den Menschen\, das am Neujahrsfest\, dem Tag des Gerichts\, gefällt wurde\, besiegelt und bekommt damit Gültigkeit. Der Versöhnungstag soll dazu dienen\, den Menschen zu entsühnen\, ihn die göttliche Verzeihung für seine Missetaten erlangen zu lassen. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue\, der Buße und Umkehr. \nSelbst Körperhygiene ist auf das Mindestmaß beschränkt\nDieser Tag ist ein strenger Fasttag\, und zwar von Beginn des Festes am Abend bis zu seinem Ausgang am nächsten Abend. Weder Essen noch Trinken sind erlaubt; auch Körperpflege\, mit Ausnahme des Benetzens der Hände und Augen mit Wasser\, ist untersagt. Bevor man sich am Vorabend des Festes in die Synagoge begibt\, entzündet man zu Hause ein Licht zum Andenken an seine verstorbenen Angehörigen\, das 24 Stunden brennen soll. Manche pflegen auch eine Kerze im Vorraum der Synagoge aufzustellen. Es ist allgemein üblich\, dass der Vorhang vor dem Toraschrank und die Decke auf dem Vorbeterpult weiß sind; auch die Torarollen befinden sich in weißen Hüllen. Die Betenden pflegen weiße Kleidung und eine weiße Kopfbedeckung zu tragen. \nDie Aufmerksamkeit gilt nur dem Gebet\nDer Abendgottesdienst\, der noch bei Tageslicht beginnt\, wird nach den Anfangsworten der ihn einleitenden Formel Kol Nidre (alle Gelübde) genannt. Dieser Text besteht in einer Erklärung\, dass alle Gelübde und Schwüre null und nichtig sein sollen. Am Versöhnungstag dauert der Gottesdienst den ganzen Tag lang. Zu dem Morgengebet\, dem festtäglichen Zusatzgebet und dem Nachmittagsgebet kommt noch ein nur an diesem Tag übliches Schlussgebet\, an das sich dann nach Einbruch der Nacht das werktägliche Abendgebet und die Hawdala anschließen. \nDas Ende des Feiertags\nIm Anschluss an den Gottesdienst pflegt dann noch der Mondsegen im Freien stattzufinden\, der im Tischri mindestens bis zu diesem Termin verschoben wird. Die Mahlzeit\, die man nach dem langen Fasten einnimmt\, wird als „Anbeißen“ bezeichnet; sie trägt einen festlichen Charakter\, und man wünscht sich gegenseitig ein gutes Jahr und gute Besiegelung. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:Erev Sukkot
DESCRIPTION:Sukkot\, das Laubhüttenfest\, ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und erinnert an die Wanderung in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten\, in der die Israeliten in Hütten gelebt haben.\nAm 15. Tischri beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot)\, das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage\, da der achte Tag\, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret)\, als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag\, der Torafreudenfest (Simchat Tora) heißt\, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes\, der nur in der Diaspora begangen wird. \nDoppelte Bedeutung\nSukkot ist das „Fest des Einsammelns“\, ein Dankfest für das Einbringen der Ernte\, vor allem der Obst- und Weinernte; zugleich erinnert Sukkot an die Wüstenwanderung der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten und an das Wohnen in unfesten Hütten während dieser Periode. Die doppelte Bedeutung des Festes symbolisiert einerseits der Feststrauß\, der am Vormittag im Gottesdienst verwendet wird\, andererseits das Gebot\, während dieser Tage in einer Hütte (Sukka) zu wohnen. \nDer Feststrauß (Lulaw) besteht aus einem Zweig der Dattelpalme\, drei Myrten- und zwei Bachweidenzweigen\, die zu einem Gebinde vereinigt sind\, sowie aus der Zitrusfrucht\, dem Etrog\, einer Zitronenart. \nSieben Tage feiern\nDer erste und der zweite Tag Sukkot sind Feiertage\, die darauffolgenden Tage (3. – 7. Tag) Halbfeiertage. Der siebente Tag hat allerdings eine besondere religiöse Bedeutung und führt einen eigenen Namen: Hoschana rabba. Dieser Tag gilt als Gerichtstag über das Wasser\, als der Tag\, an dem von Gott über den lebenden Regen beschlossen wird\, der ja im Vorderen Orient nur während des Winterhalbjahres fällt. \nWohnen in Hütten\nFür Sukkot ist charakteristisch das biblische Gebot\, in einer Hütte zu wohnen\, einem unfesten Gebäude. Die Hütte muss so beschaffen sein\, dass sie kein festes Dach besitzt; vielmehr ist sie mit Zweigen\, Stroh und Reisig gedeckt\, und zwar so dicht\, dass bei Sonnenschein die schattigen Stellen im Innern überwiegen\, und so locker\, dass nachts die Sterne hindurchschimmern. Die Laubhütte wird möglichst wohnlich ausgestattet und schön ausgeschmückt. In unseren Breiten wird das Gebot\, in der Hütte zu wohnen\, insofern erleichtert\, als nur die Mahlzeiten in ihr eingenommen werden sollen\, denn es kann in dieser Jahreszeit ja bereits recht kühl sein. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:1. Tag Sukkot
DESCRIPTION:Sukkot\, das Laubhüttenfest\, ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und erinnert an die Wanderung in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten\, in der die Israeliten in Hütten gelebt haben.\nAm 15. Tischri beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot)\, das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage\, da der achte Tag\, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret)\, als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag\, der Torafreudenfest (Simchat Tora) heißt\, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes\, der nur in der Diaspora begangen wird. \nDoppelte Bedeutung\nSukkot ist das „Fest des Einsammelns“\, ein Dankfest für das Einbringen der Ernte\, vor allem der Obst- und Weinernte; zugleich erinnert Sukkot an die Wüstenwanderung der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten und an das Wohnen in unfesten Hütten während dieser Periode. Die doppelte Bedeutung des Festes symbolisiert einerseits der Feststrauß\, der am Vormittag im Gottesdienst verwendet wird\, andererseits das Gebot\, während dieser Tage in einer Hütte (Sukka) zu wohnen. \nDer Feststrauß (Lulaw) besteht aus einem Zweig der Dattelpalme\, drei Myrten- und zwei Bachweidenzweigen\, die zu einem Gebinde vereinigt sind\, sowie aus der Zitrusfrucht\, dem Etrog\, einer Zitronenart. \nSieben Tage feiern\nDer erste und der zweite Tag Sukkot sind Feiertage\, die darauffolgenden Tage (3. – 7. Tag) Halbfeiertage. Der siebente Tag hat allerdings eine besondere religiöse Bedeutung und führt einen eigenen Namen: Hoschana rabba. Dieser Tag gilt als Gerichtstag über das Wasser\, als der Tag\, an dem von Gott über den lebenden Regen beschlossen wird\, der ja im Vorderen Orient nur während des Winterhalbjahres fällt. \nWohnen in Hütten\nFür Sukkot ist charakteristisch das biblische Gebot\, in einer Hütte zu wohnen\, einem unfesten Gebäude. Die Hütte muss so beschaffen sein\, dass sie kein festes Dach besitzt; vielmehr ist sie mit Zweigen\, Stroh und Reisig gedeckt\, und zwar so dicht\, dass bei Sonnenschein die schattigen Stellen im Innern überwiegen\, und so locker\, dass nachts die Sterne hindurchschimmern. Die Laubhütte wird möglichst wohnlich ausgestattet und schön ausgeschmückt. In unseren Breiten wird das Gebot\, in der Hütte zu wohnen\, insofern erleichtert\, als nur die Mahlzeiten in ihr eingenommen werden sollen\, denn es kann in dieser Jahreszeit ja bereits recht kühl sein. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:2. Tag Sukkot
DESCRIPTION:Sukkot\, das Laubhüttenfest\, ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und erinnert an die Wanderung in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten\, in der die Israeliten in Hütten gelebt haben.\nAm 15. Tischri beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot)\, das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage\, da der achte Tag\, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret)\, als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag\, der Torafreudenfest (Simchat Tora) heißt\, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes\, der nur in der Diaspora begangen wird. \nDoppelte Bedeutung\nSukkot ist das „Fest des Einsammelns“\, ein Dankfest für das Einbringen der Ernte\, vor allem der Obst- und Weinernte; zugleich erinnert Sukkot an die Wüstenwanderung der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten und an das Wohnen in unfesten Hütten während dieser Periode. Die doppelte Bedeutung des Festes symbolisiert einerseits der Feststrauß\, der am Vormittag im Gottesdienst verwendet wird\, andererseits das Gebot\, während dieser Tage in einer Hütte (Sukka) zu wohnen. \nDer Feststrauß (Lulaw) besteht aus einem Zweig der Dattelpalme\, drei Myrten- und zwei Bachweidenzweigen\, die zu einem Gebinde vereinigt sind\, sowie aus der Zitrusfrucht\, dem Etrog\, einer Zitronenart. \nSieben Tage feiern\nDer erste und der zweite Tag Sukkot sind Feiertage\, die darauffolgenden Tage (3. – 7. Tag) Halbfeiertage. Der siebente Tag hat allerdings eine besondere religiöse Bedeutung und führt einen eigenen Namen: Hoschana rabba. Dieser Tag gilt als Gerichtstag über das Wasser\, als der Tag\, an dem von Gott über den lebenden Regen beschlossen wird\, der ja im Vorderen Orient nur während des Winterhalbjahres fällt. \nWohnen in Hütten\nFür Sukkot ist charakteristisch das biblische Gebot\, in einer Hütte zu wohnen\, einem unfesten Gebäude. Die Hütte muss so beschaffen sein\, dass sie kein festes Dach besitzt; vielmehr ist sie mit Zweigen\, Stroh und Reisig gedeckt\, und zwar so dicht\, dass bei Sonnenschein die schattigen Stellen im Innern überwiegen\, und so locker\, dass nachts die Sterne hindurchschimmern. Die Laubhütte wird möglichst wohnlich ausgestattet und schön ausgeschmückt. In unseren Breiten wird das Gebot\, in der Hütte zu wohnen\, insofern erleichtert\, als nur die Mahlzeiten in ihr eingenommen werden sollen\, denn es kann in dieser Jahreszeit ja bereits recht kühl sein. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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DESCRIPTION:Sukkot\, das Laubhüttenfest\, ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und erinnert an die Wanderung in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten\, in der die Israeliten in Hütten gelebt haben.\nAm 15. Tischri beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot)\, das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage\, da der achte Tag\, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret)\, als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag\, der Torafreudenfest (Simchat Tora) heißt\, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes\, der nur in der Diaspora begangen wird. \nDoppelte Bedeutung\nSukkot ist das „Fest des Einsammelns“\, ein Dankfest für das Einbringen der Ernte\, vor allem der Obst- und Weinernte; zugleich erinnert Sukkot an die Wüstenwanderung der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten und an das Wohnen in unfesten Hütten während dieser Periode. Die doppelte Bedeutung des Festes symbolisiert einerseits der Feststrauß\, der am Vormittag im Gottesdienst verwendet wird\, andererseits das Gebot\, während dieser Tage in einer Hütte (Sukka) zu wohnen. \nDer Feststrauß (Lulaw) besteht aus einem Zweig der Dattelpalme\, drei Myrten- und zwei Bachweidenzweigen\, die zu einem Gebinde vereinigt sind\, sowie aus der Zitrusfrucht\, dem Etrog\, einer Zitronenart. \nSieben Tage feiern\nDer erste und der zweite Tag Sukkot sind Feiertage\, die darauffolgenden Tage (3. – 7. Tag) Halbfeiertage. Der siebente Tag hat allerdings eine besondere religiöse Bedeutung und führt einen eigenen Namen: Hoschana rabba. Dieser Tag gilt als Gerichtstag über das Wasser\, als der Tag\, an dem von Gott über den lebenden Regen beschlossen wird\, der ja im Vorderen Orient nur während des Winterhalbjahres fällt. \nWohnen in Hütten\nFür Sukkot ist charakteristisch das biblische Gebot\, in einer Hütte zu wohnen\, einem unfesten Gebäude. Die Hütte muss so beschaffen sein\, dass sie kein festes Dach besitzt; vielmehr ist sie mit Zweigen\, Stroh und Reisig gedeckt\, und zwar so dicht\, dass bei Sonnenschein die schattigen Stellen im Innern überwiegen\, und so locker\, dass nachts die Sterne hindurchschimmern. Die Laubhütte wird möglichst wohnlich ausgestattet und schön ausgeschmückt. In unseren Breiten wird das Gebot\, in der Hütte zu wohnen\, insofern erleichtert\, als nur die Mahlzeiten in ihr eingenommen werden sollen\, denn es kann in dieser Jahreszeit ja bereits recht kühl sein. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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DESCRIPTION:Sukkot\, das Laubhüttenfest\, ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und erinnert an die Wanderung in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten\, in der die Israeliten in Hütten gelebt haben.\nAm 15. Tischri beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot)\, das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage\, da der achte Tag\, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret)\, als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag\, der Torafreudenfest (Simchat Tora) heißt\, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes\, der nur in der Diaspora begangen wird. \nDoppelte Bedeutung\nSukkot ist das „Fest des Einsammelns“\, ein Dankfest für das Einbringen der Ernte\, vor allem der Obst- und Weinernte; zugleich erinnert Sukkot an die Wüstenwanderung der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten und an das Wohnen in unfesten Hütten während dieser Periode. Die doppelte Bedeutung des Festes symbolisiert einerseits der Feststrauß\, der am Vormittag im Gottesdienst verwendet wird\, andererseits das Gebot\, während dieser Tage in einer Hütte (Sukka) zu wohnen. \nDer Feststrauß (Lulaw) besteht aus einem Zweig der Dattelpalme\, drei Myrten- und zwei Bachweidenzweigen\, die zu einem Gebinde vereinigt sind\, sowie aus der Zitrusfrucht\, dem Etrog\, einer Zitronenart. \nSieben Tage feiern\nDer erste und der zweite Tag Sukkot sind Feiertage\, die darauffolgenden Tage (3. – 7. Tag) Halbfeiertage. Der siebente Tag hat allerdings eine besondere religiöse Bedeutung und führt einen eigenen Namen: Hoschana rabba. Dieser Tag gilt als Gerichtstag über das Wasser\, als der Tag\, an dem von Gott über den lebenden Regen beschlossen wird\, der ja im Vorderen Orient nur während des Winterhalbjahres fällt. \nWohnen in Hütten\nFür Sukkot ist charakteristisch das biblische Gebot\, in einer Hütte zu wohnen\, einem unfesten Gebäude. Die Hütte muss so beschaffen sein\, dass sie kein festes Dach besitzt; vielmehr ist sie mit Zweigen\, Stroh und Reisig gedeckt\, und zwar so dicht\, dass bei Sonnenschein die schattigen Stellen im Innern überwiegen\, und so locker\, dass nachts die Sterne hindurchschimmern. Die Laubhütte wird möglichst wohnlich ausgestattet und schön ausgeschmückt. In unseren Breiten wird das Gebot\, in der Hütte zu wohnen\, insofern erleichtert\, als nur die Mahlzeiten in ihr eingenommen werden sollen\, denn es kann in dieser Jahreszeit ja bereits recht kühl sein. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:HoShana Raba
DESCRIPTION:Sukkot\, das Laubhüttenfest\, ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und erinnert an die Wanderung in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten\, in der die Israeliten in Hütten gelebt haben.\nAm 15. Tischri beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot)\, das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage\, da der achte Tag\, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret)\, als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag\, der Torafreudenfest (Simchat Tora) heißt\, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes\, der nur in der Diaspora begangen wird. \nDoppelte Bedeutung\nSukkot ist das „Fest des Einsammelns“\, ein Dankfest für das Einbringen der Ernte\, vor allem der Obst- und Weinernte; zugleich erinnert Sukkot an die Wüstenwanderung der Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten und an das Wohnen in unfesten Hütten während dieser Periode. Die doppelte Bedeutung des Festes symbolisiert einerseits der Feststrauß\, der am Vormittag im Gottesdienst verwendet wird\, andererseits das Gebot\, während dieser Tage in einer Hütte (Sukka) zu wohnen. \nDer Feststrauß (Lulaw) besteht aus einem Zweig der Dattelpalme\, drei Myrten- und zwei Bachweidenzweigen\, die zu einem Gebinde vereinigt sind\, sowie aus der Zitrusfrucht\, dem Etrog\, einer Zitronenart. \nSieben Tage feiern\nDer erste und der zweite Tag Sukkot sind Feiertage\, die darauffolgenden Tage (3. – 7. Tag) Halbfeiertage. Der siebente Tag hat allerdings eine besondere religiöse Bedeutung und führt einen eigenen Namen: Hoschana rabba. Dieser Tag gilt als Gerichtstag über das Wasser\, als der Tag\, an dem von Gott über den lebenden Regen beschlossen wird\, der ja im Vorderen Orient nur während des Winterhalbjahres fällt. \nWohnen in Hütten\nFür Sukkot ist charakteristisch das biblische Gebot\, in einer Hütte zu wohnen\, einem unfesten Gebäude. Die Hütte muss so beschaffen sein\, dass sie kein festes Dach besitzt; vielmehr ist sie mit Zweigen\, Stroh und Reisig gedeckt\, und zwar so dicht\, dass bei Sonnenschein die schattigen Stellen im Innern überwiegen\, und so locker\, dass nachts die Sterne hindurchschimmern. Die Laubhütte wird möglichst wohnlich ausgestattet und schön ausgeschmückt. In unseren Breiten wird das Gebot\, in der Hütte zu wohnen\, insofern erleichtert\, als nur die Mahlzeiten in ihr eingenommen werden sollen\, denn es kann in dieser Jahreszeit ja bereits recht kühl sein. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:Schemini Azeret
DESCRIPTION:In orthodoxen und konservativen Gemeinden der Diaspora wird er zwei Tage am 22. und 23.\, in Israel und in gewissen Reformgemeinden einen Tag am 22. Tischri\, dem siebten Monat des jüdischen Kalenders\, im September oder Oktober gefeiert. Der zweite Tag des Feiertags wird Simchat Tora genannt; dort wo Schmini Azeret nur einen Tag dauert\, fallen die beiden Feiertage zusammen. Schmini Azeret wurde bereits in der Antike im Anschluss an Sukkot gefeiert\, während Simchat Tora erst in nachtalmudischer Zeit entstanden ist. \nNach heutigem Brauch wird an Schmini Azeret teilweise noch in der Sukka gegessen\, am Vormittag wird in der Synagoge während oder vor dem Musafgebet das Gebet um Regen (hebräisch גֶּשֶׁם Geschem) vorgetragen\, und die Bitte um Regen wird von diesem Tag an bis zum ersten Tag des Pessachfestes – also während der Regenzeit des Winterhalbjahres in Israel – zu Beginn des Achtzehnbittengebets eingefügt. Außer wenn einer der Zwischentage von Sukkot auf einen Sabbat fällt\, wird das Buch Kohelet zu Schmini Azeret gelesen. \nVier Mal pro Jahr – an Jom Kippur\, Schmini Azeret\, am letzten Tage von Pessach und dem zweiten Tag von Schawuot – wird nach aschkenasischem Ritus ein besonderes Gedenkgebet\, יִזְכֹּר Jiskor („Erinnerung“)\, zum Gedenken der verschiedenen Seele des Vaters und/oder der Mutter in der Synagoge gesprochen. Dies beinhaltet eine Bitte für Zedaka zu deren Wohle. Nur jene\, deren Vater und/oder Mutter nicht mehr unter den Lebenden weilen\, verbleiben während des Jiskorgebetes in der Synagoge. Jeder andere verlässt den Raum\, um so den Nachkommen einen ernsten privaten Moment zu gewähren\, in dem sie sich mit dem Andenken mit ihren Eltern vereinen können. \nAus: Wikipedia\, 2023
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SUMMARY:Simchat Tora
DESCRIPTION:Simchat Tora\nIn orthodoxen und konservativen Gemeinden der Diaspora wird er als zweiter Tag des Schemini-Azeret-Festes am 23. Tischri\, dem ersten Monat des jüdischen Kalenders\, im September oder Oktober gefeiert – in Israel und in denjenigen Reformgemeinden\, wo Schemini Azeret nur einen Tag dauert\, gleichzeitig mit Schemini Azeret am 22. Tischri. \nSimchat Tora erfreut sich auch bei weniger religiösen Juden\, vor allem bei Familien mit Kindern\, großer Beliebtheit. Es beginnt mit dem Segen Schehechejanu. \nQuelle: WikiPedia
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SUMMARY:1. Tag Rosch Chodesch Cheschwan
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:2. Tag Rosch Chodesch Cheschwan
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:Erev Chanukka
DESCRIPTION:Chanukka erinnert an einen siegreichen Aufstand und ein Wunder.\nAm 25. Kislew beginnt das achttägige Tempelweihfest (Chanukka)\, das zu den freudigen Gedenktagen gehört\, nicht zu den biblisch vorgeschriebenen Feiertagen. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft und die im Jahre 165 v.u.Z. erfolgte Wiedervereinigung des geschändeten Tempels in Jerusalem. \nEin Wunder!\nEs wird überliefert\, dass man in dem von den Syrern entweihten Heiligtum nur einen einzigen unversehrten Ölkrug fand\, dessen Inhalt normalerweise nur für einen Tag Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht hätte. Aber durch ein Wunder soll dieses geringe Ölquantum für acht Tage genügt haben\, so dass inzwischen neues reines Öl hergestellt werden konnte. \nJeden Tag eine Kerze\nUm dieses Wunders zu gedenken\, werden sowohl in der Synagoge als auch zu Hause Lichter angezündet. Das geschieht nach Einbruch der Dunkelheit; nur am Freitagabend muss es natürlich früher erfolgen\, um das Werkverbot des Schabbat nicht zu übertreten. Üblicherweise wird heute ein achtarmiger Leuchter (Menora) verwendet. Am ersten Abend wird ein Licht angezündet\, am zweiten zwei Lichter\, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen. Aufgesteckt werden die Kerzen von rechts nach links; angezündet werden sie so\, dass stets das neu hinzugekommene Licht als erstes an die Reihe kommt. Arbeiten ist am Chanukkafest gestattet\, doch während die Kerzen brennen – sie sollen so groß sein\, dass sie das mindestens dreißig Minuten lang tun – pflegt man nicht zu arbeiten… Vielfach vergnügt man sich während des Brennens der Lichter mit Spielen. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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DESCRIPTION:Chanukka erinnert an einen siegreichen Aufstand und ein Wunder.\nAm 25. Kislew beginnt das achttägige Tempelweihfest (Chanukka)\, das zu den freudigen Gedenktagen gehört\, nicht zu den biblisch vorgeschriebenen Feiertagen. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft und die im Jahre 165 v.u.Z. erfolgte Wiedervereinigung des geschändeten Tempels in Jerusalem. \nEin Wunder!\nEs wird überliefert\, dass man in dem von den Syrern entweihten Heiligtum nur einen einzigen unversehrten Ölkrug fand\, dessen Inhalt normalerweise nur für einen Tag Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht hätte. Aber durch ein Wunder soll dieses geringe Ölquantum für acht Tage genügt haben\, so dass inzwischen neues reines Öl hergestellt werden konnte. \nJeden Tag eine Kerze\nUm dieses Wunders zu gedenken\, werden sowohl in der Synagoge als auch zu Hause Lichter angezündet. Das geschieht nach Einbruch der Dunkelheit; nur am Freitagabend muss es natürlich früher erfolgen\, um das Werkverbot des Schabbat nicht zu übertreten. Üblicherweise wird heute ein achtarmiger Leuchter (Menora) verwendet. Am ersten Abend wird ein Licht angezündet\, am zweiten zwei Lichter\, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen. Aufgesteckt werden die Kerzen von rechts nach links; angezündet werden sie so\, dass stets das neu hinzugekommene Licht als erstes an die Reihe kommt. Arbeiten ist am Chanukkafest gestattet\, doch während die Kerzen brennen – sie sollen so groß sein\, dass sie das mindestens dreißig Minuten lang tun – pflegt man nicht zu arbeiten… Vielfach vergnügt man sich während des Brennens der Lichter mit Spielen. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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DESCRIPTION:Chanukka erinnert an einen siegreichen Aufstand und ein Wunder.\nAm 25. Kislew beginnt das achttägige Tempelweihfest (Chanukka)\, das zu den freudigen Gedenktagen gehört\, nicht zu den biblisch vorgeschriebenen Feiertagen. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft und die im Jahre 165 v.u.Z. erfolgte Wiedervereinigung des geschändeten Tempels in Jerusalem. \nEin Wunder!\nEs wird überliefert\, dass man in dem von den Syrern entweihten Heiligtum nur einen einzigen unversehrten Ölkrug fand\, dessen Inhalt normalerweise nur für einen Tag Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht hätte. Aber durch ein Wunder soll dieses geringe Ölquantum für acht Tage genügt haben\, so dass inzwischen neues reines Öl hergestellt werden konnte. \nJeden Tag eine Kerze\nUm dieses Wunders zu gedenken\, werden sowohl in der Synagoge als auch zu Hause Lichter angezündet. Das geschieht nach Einbruch der Dunkelheit; nur am Freitagabend muss es natürlich früher erfolgen\, um das Werkverbot des Schabbat nicht zu übertreten. Üblicherweise wird heute ein achtarmiger Leuchter (Menora) verwendet. Am ersten Abend wird ein Licht angezündet\, am zweiten zwei Lichter\, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen. Aufgesteckt werden die Kerzen von rechts nach links; angezündet werden sie so\, dass stets das neu hinzugekommene Licht als erstes an die Reihe kommt. Arbeiten ist am Chanukkafest gestattet\, doch während die Kerzen brennen – sie sollen so groß sein\, dass sie das mindestens dreißig Minuten lang tun – pflegt man nicht zu arbeiten… Vielfach vergnügt man sich während des Brennens der Lichter mit Spielen. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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