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SUMMARY:2. Tag Rosch Chodesch Tamus
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:1. Tag Rosch Chodesch Tamus
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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SUMMARY:Theater-Schnuppertag
DESCRIPTION:Liebe Eltern\, liebe Kids\, \nam 14. Juni veranstaltet KuKu im JuZe einen \nTheater-Schnuppertag für alle Kids & Teens zwischen 6-18 Jahren \nunter der Leitung von Theaterpädagogin Nina Rinke. \nNina hat ihre Liebe für Theater und die Schauspielerei schon als Kind entdeckt und nahm an diversen Schauspielkursen teil. Sie nennt diese Stunden rückblickend „mit die schönste Zeit in meinem Leben“\, und genau deswegen möchte sie möglichst vielen jungen Menschen diese Erfahrungen ermöglichen\, zum Beispiel im Rahmen ihrer Tätigkeit für das Junge Theater Köln in Zusammenarbeit mit Svetlana Fourer. Sie arbeitet mit ganz unterschiedlichen Menschen zwischen 4 und 60 Jahren und konnte so ein breites Spektrum an Erfahrungen sammeln. \nDurch die angebotenen Schnupperstunden möchten wir Euer Interesse an der Schauspielerei wecken und bei genügend Nachfrage im kommenden Schuljahr Theaterkurse anbieten. Dabei möchten wir uns zunächst kennenlernen: wir spielen\, improvisieren\, bewegen uns\, probieren Dinge aus. Dann schauen wir gemeinsam: Was interessiert euch? Was bewegt euch? Was wollt ihr erzählen? \nIm fortlaufenden Kurs soll dann zusammen ein eigenes Stück entwickelt werden. Ob das eine Geschichte wird\, etwas Performatives\, eine Collage oder ganz was anderes\, das entscheiden wir gemeinsam. \nAber was genau machen wir eigentlich im Theaterkurs? \n\n– Improspiele und Rollenspiele\n– Bewegung\, Stimme und Ausdruck\n– Szenen erfinden und gestalten\n– Mit Musik\, Kostümen und Requisiten experimentieren\n– Am Ende: zeigen\, was wir können!\n\nProgramm:\n14:00 – 15:00 Uhr: 11-14 Jahre\n15:30 – 16:30 Uhr:   6-10 Jahre\n16:30 – 17:30 Uhr:  15-18 Jahre \nFalls wir Euer Interesse geweckt haben freuen wir uns über eure Anmeldung unter kuku@sgk.de.\nBitte gebt unbedingt Namen und Alter des Kindes sowie den Namen eines Elternteils an. \nKuKu LeKulam & Ihre Synagogen-Gemeinde Köln🪆🫶🏻✡️🕍
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SUMMARY:Schiur "Die tiefere Bedeutung von Schma Israel"
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nwir laden Sie hiermit zum Schiur „Die Tiefere Bedeutung von Schma Israel“ von Rabbiner Yechiel Brukner am Sonntag\, 14. Juni 2026 ab 13:00 Uhr im Begegnungszentrum Porz ein. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörige möglich ist. \nSynagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Schiur "Die tiefere Bedeutung von Schma Israel"
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nwir laden Sie hiermit zum Schiur „Die Tiefere Bedeutung von Schma Israel“ von Rabbiner Yechiel Brukner am Sonntag\, 14. Juni 2026 ab 9:30 in der Judaica ein. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörige möglich ist. \nSynagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Schiur zu "Pirke Awot"
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nWir laden Sie hiermit zum Schiur am Samstag\, 13. Juni 2026 ab 19:00 Uhr in der Judaica\, Roonstr. 50\, 50674\, ein. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen. \nSynagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Frauen Brunch
DESCRIPTION:Liebe Gemeindemitglieder\, \nliebe Frauen\, \nwir laden Sie ein zum Frauen Brunch ! \nEin liebevoll gestalteter Brunch begleitet den Vormittag und geht in ein gemeinsames Mittagessen über. \nDieses Mal mit einer besonderen Referentin Nechama Dina Matoussevitch. \nEin Shiur\, der neue Perspektiven eröffnet und nachwirkt. \nMit musikalischer Begleitung. \nEintritt: 15\,00 Euro \nKinder bis 15 Jahre frei \nExklusiv für Frauen unserer Gemeinde. Begrenzte Plätze und Anmeldung bis 25. Mai erforderlich. \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Feier ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörigen möglich ist. \nSynagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:2. Tag Schawuot
DESCRIPTION:Schawuot – Das Wochenfest\nAn Schawuot feiert man die Gesetzgebung am Berg Sinai.\nAm 6. und 7. Siwan findet das Wochenfest (Schawuot) statt. Es hat – wie die beiden anderen Wallfahrtsfeste – eine doppelte Bedeutung\, eine auf die Natur bezogene und eine historische. In der biblischen Zeit war Schawuot nur das „Fest der Erstlinge“ und es wurden an diesem Tag im Jerusalemer Tempel zwei Weizenbrote geopfert\, die aus dem Mehl der neuen Ernte hergestellt worden waren. Auch die Erstlinge anderer landwirtschaftlicher Produkte durften erst von Schawuot an als Opfer dargebracht werden. An dieses mit dem bäuerlichen Leben verknüpfte Fest der Erstlinge erinnert noch heute der Brauch\, zu Schawuot die Synagogen mit frischem Grün und mit Blumen auszuschmücken. \nVerkündung der Zehn Gebote\nVon weit größerer Bedeutung ist der religiös-historische Inhalt des Wochenfestes geworden. Nach der talmudischen Überlieferung ist Schawuot die Zeit der Verkündung der zehn Gebote am Berg Sinai\, des ersten umfassend formulierten Sittengesetzes in der Geschichte der Menschheit\, das sich auf eine als ewig gesetzte Norm gründet. Auf der Anerkennung dieser Gebote durch die Israeliten beruht der Bund zwischen Gott und dem Volke\, das von Gott erwählt wurde\, einen besonderen Auftrag zu erfüllen: die göttlichen Gebote zu befolgen und sie in der Welt zu verbreiten. Die Erwählung Israels\, die Vorstellung von der besonderen Rolle der Juden besteht in der Erfüllung dieser speziellen Aufgabe\, als ein heiliges\, Gott verpflichtetes Volk zu leben\, stellt also eine besondere Verpflichtung dar. In diesem Sinne ist die Formulierung „auserwähltes Volk“ zu verstehen\, nicht aber bedeutet sie ein Vorrecht der Juden gegenüber anderen Menschen. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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DESCRIPTION:Schawuot – Das Wochenfest\nAn Schawuot feiert man die Gesetzgebung am Berg Sinai.\nAm 6. und 7. Siwan findet das Wochenfest (Schawuot) statt. Es hat – wie die beiden anderen Wallfahrtsfeste – eine doppelte Bedeutung\, eine auf die Natur bezogene und eine historische. In der biblischen Zeit war Schawuot nur das „Fest der Erstlinge“ und es wurden an diesem Tag im Jerusalemer Tempel zwei Weizenbrote geopfert\, die aus dem Mehl der neuen Ernte hergestellt worden waren. Auch die Erstlinge anderer landwirtschaftlicher Produkte durften erst von Schawuot an als Opfer dargebracht werden. An dieses mit dem bäuerlichen Leben verknüpfte Fest der Erstlinge erinnert noch heute der Brauch\, zu Schawuot die Synagogen mit frischem Grün und mit Blumen auszuschmücken. \nVerkündung der Zehn Gebote\nVon weit größerer Bedeutung ist der religiös-historische Inhalt des Wochenfestes geworden. Nach der talmudischen Überlieferung ist Schawuot die Zeit der Verkündung der zehn Gebote am Berg Sinai\, des ersten umfassend formulierten Sittengesetzes in der Geschichte der Menschheit\, das sich auf eine als ewig gesetzte Norm gründet. Auf der Anerkennung dieser Gebote durch die Israeliten beruht der Bund zwischen Gott und dem Volke\, das von Gott erwählt wurde\, einen besonderen Auftrag zu erfüllen: die göttlichen Gebote zu befolgen und sie in der Welt zu verbreiten. Die Erwählung Israels\, die Vorstellung von der besonderen Rolle der Juden besteht in der Erfüllung dieser speziellen Aufgabe\, als ein heiliges\, Gott verpflichtetes Volk zu leben\, stellt also eine besondere Verpflichtung dar. In diesem Sinne ist die Formulierung „auserwähltes Volk“ zu verstehen\, nicht aber bedeutet sie ein Vorrecht der Juden gegenüber anderen Menschen. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:Tikkun Lejl Schawuot | Schawuot-Lernnacht
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nwir laden Sie hiermit zu Schawuot-Lernnacht am Donnerstag\, 21. Mai 2026 ab 19.45 Uhr in die Roonstraße ein. \nBeginn: 19.45 Uhr\nEinlass: ab 19.15 Uhr \nAblauf: \n\n19:45  Uhr: Mincha\n20:05 Uhr: Schawuot-Lernen in der Judaica\n20:05 Uhr: Schiur א: Prof. Dr. Yizhak Ahren\n„Das Gebot der Nächstenliebe – nach der Deutung von Rabbiner Samson Raphael Hirsch“\n20:45 Uhr: Schiur ב: Jacob Rürup\n„Keter Tora – die Krone\, die jedem offensteht.“\n21:30 Uhr: Schiur ג: Rabbiner Mendel Schtroks\n“Die Kunst friedlich zu streiten.”\n22:10 Uhr: Ma’ariw\n\nAnmeldung ist bis zum 18. Mai möglich. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörige möglich ist. \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Erev Schawuot
DESCRIPTION:Schawuot – Das Wochenfest\nAn Schawuot feiert man die Gesetzgebung am Berg Sinai.\nAm 6. und 7. Siwan findet das Wochenfest (Schawuot) statt. Es hat – wie die beiden anderen Wallfahrtsfeste – eine doppelte Bedeutung\, eine auf die Natur bezogene und eine historische. In der biblischen Zeit war Schawuot nur das „Fest der Erstlinge“ und es wurden an diesem Tag im Jerusalemer Tempel zwei Weizenbrote geopfert\, die aus dem Mehl der neuen Ernte hergestellt worden waren. Auch die Erstlinge anderer landwirtschaftlicher Produkte durften erst von Schawuot an als Opfer dargebracht werden. An dieses mit dem bäuerlichen Leben verknüpfte Fest der Erstlinge erinnert noch heute der Brauch\, zu Schawuot die Synagogen mit frischem Grün und mit Blumen auszuschmücken. \nVerkündung der Zehn Gebote\nVon weit größerer Bedeutung ist der religiös-historische Inhalt des Wochenfestes geworden. Nach der talmudischen Überlieferung ist Schawuot die Zeit der Verkündung der zehn Gebote am Berg Sinai\, des ersten umfassend formulierten Sittengesetzes in der Geschichte der Menschheit\, das sich auf eine als ewig gesetzte Norm gründet. Auf der Anerkennung dieser Gebote durch die Israeliten beruht der Bund zwischen Gott und dem Volke\, das von Gott erwählt wurde\, einen besonderen Auftrag zu erfüllen: die göttlichen Gebote zu befolgen und sie in der Welt zu verbreiten. Die Erwählung Israels\, die Vorstellung von der besonderen Rolle der Juden besteht in der Erfüllung dieser speziellen Aufgabe\, als ein heiliges\, Gott verpflichtetes Volk zu leben\, stellt also eine besondere Verpflichtung dar. In diesem Sinne ist die Formulierung „auserwähltes Volk“ zu verstehen\, nicht aber bedeutet sie ein Vorrecht der Juden gegenüber anderen Menschen. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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DESCRIPTION:Liebe Gemeindemitglieder\,\nliebe Freunde der Synagogen-Gemeinde Köln\,\nliebe Jewrovison-Fans\, \nwir laden herzlich zum Jewrovision 2026 – Public Viewing ein. Verfolgen Sie den Jewrovision 2026 mit dem Motto „Voices of Hope“ am 15. Mai 2026 aus Stuttgart LIVE in unserer Gemeinde und fiebern Sie mit dem Team der Jugenszentren Jachad Köln und Kavanah Aachen mit. \nLetztes Jahr hat unsere Gruppe gewonnen und reist diesmal als Titelverteidiger nach Stuttgart. \nWir freuen uns\, dass auch in diesem Jahr die Jugendzentren Jachad Köln und Kavanah Aachen wieder zusammen mit der Startplatzierung 6 antreten werden. \nSpecial Act in diesem Jahr ist Noa Kirel. \nEinlass: 13:00 Uhr\nBeginn: 13:30 Uhr \nDer Eintritt ist für alle frei. \nBitte melden Sie sich bis zum 12. Mai 2026 an. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen. \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Konzert zu Jom Jeruschalajim
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nwir laden Sie herzlich zum Konzert zu Jom Jeruschalajim mit Daniel Y. Pruzansky am Donnerstag\, 14. Mai 2026 ab 19:20 Uhr in den Gemeindesaal ein. \nEinlass: ab 19.00 Uhr\nBeginn: 19.20 Uhr \nAblauf: \n\n19:20 Uhr Mincha Ma´ariv\nim Anschluss findet das Konzert mit Liedern über Jerusalem mit Daniel Y. Pruzansky statt\n\nDie Anmeldung ist bis zum 12. Mai möglich. \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Schiur zu Jom Jeruschalajim
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nhiermit laden wir Sie zum Schiur zu Jom Jeruschalajim mit Rabbiner Yechiel Brukner ein. \nAblauf: \n\n18:00 Uhr Schiur mit Rabbiner Jechiel Brukner\n19:45 Uhr Mincha\n19:50 Uhr Lichterzünden\n20:05 Uhr Schawuot-Lernen\n22:10 Uhr Ma’ariw\n\nAnmeldung ist bis zum 12. Mai möglich. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörige möglich ist. \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Tag des Sieges über den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nwir laden Sie hiermit zur Veranstaltung zum Tag des Sieges über den Nationalsozialismus am Sonntag\, 10. Mai 2026 ab 15.30 Uhr mit Konzert und festlichem Mittagessen in die Roonstraße ein. \nBeginn: 15.30 Uhr\nEinlass: 15.00 Uhr \nAnmeldung ist bis zum 8. Mai möglich. \nWir freuen uns über Ihr Kommen. \nHinweis: Die Veranstaltung findet auf russisch statt. 🪆🇷🇺 \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörige möglich ist. \n\n🇷🇺 Дорогие члены общины\, \nСердечно приглашаем вас на праздник\, посвящённый \nДню Победы над фашизмом \nВоскресенье\, 10 мая 2026 года 14:00 \nВ программе: \n— концерт\n— праздничный обед \nВход свободный \nРегистрация обязательна \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Lag baOmer
DESCRIPTION:Lag baOmer\nist ein jüdisches Fest\, ein Halbfeiertag\, der am 33. Tag des Omer-Zählens zwischen Pessach und Schawuot begangen wird und jeweils auf den 18. Ijjar fällt. Lag (hebräisch ל״ג) steht hier für 33\, zusammengesetzt aus Lamed (30) und Gimel (3). \nUrsprung\nDer Ursprung des Festes geht auf den Bar-Kochba-Aufstand gegen die Römer 132–135 n. Chr. zurück. Zusätzlich dient das Fest zur Erinnerung an Rabbi Schimon bar Jochai (Kurzname: Raschbi)\, der nach der Überlieferung an diesem Tag verstorben ist (daher die Bezeichnung Hillula de Raschbi). In Meron in Galiläa\, unweit von Zefat\, werden seine Grabstätte und diejenige seines Sohnes Elasar ben Schimon jeweils von Zehntausenden an Lag baOmer besucht. \nBedeutung\nLag baOmer ist ein fröhliches Fest. Die verschiedenen einschränkenden Gebote der Trauerzeit\, die für die 49 Omer-Tage zwischen Pessach und Schawuot gelten\, sind an diesem Tage aufgehoben. Kinder und Erwachsene veranstalten Picknicks und versammeln sich um Lagerfeuer. Vor allem aber können an diesem Tag Hochzeiten durchgeführt werden – ein Angebot\, von dem reichlich Gebrauch gemacht wird. Man darf sich wieder rasieren und sich auch die Haare schneiden lassen. An Lag baOmer wird deshalb auch die Zeremonie der Chalaka durchgeführt. \nIn Bezug auf Rabbi Akiba wird des Aufstands von Bar Kochba\, „Sohn des Sterns“ gedacht\, der versuchte\, das römische Joch unter Kaiser Hadrian abzuschütteln (132–135). Zentrum des Kampfes war die Festung Betar. Nach der Überlieferung hörte an diesem Tag die Epidemie auf\, die so viele Schüler Rabbi Akibas dahinraffte. Rabbi Akiba ben Josef unterstützte den Aufstand und starb als Märtyrer. \nRabbi Schimon ben Jochai beteiligte sich an dem Kampf gegen die Römer. Er ist in Meron (bei Safed) begraben\, bis heute ein Ort der Wallfahrt an Lag ba-Omer\, denn der 33. Omer-Tag ist auch der Todestag von Rabbi Simeon bar Jochai (Raschbi)\, eines berühmten Tannaiten der vierten Generation. Der Überlieferung zufolge stieg er an seinem Todestag direkt in den Himmel auf\, und deshalb wird das Fest zu seinen Ehren als „Hillula de Raschbi“\, als Freudenfest des Zaddik (des Gerechten) bezeichnet. Massenfreudenfeste mit Liedern\, Tanz und Gebeten.[1] \nDer 33. Omer-Tag ist auch die Nacht der vielen Fackeln. Die größte wird über dem Grab des Raschbi in Meron in Obergaliläa angezündet. Der wichtigste Grund\, warum diese Fackeln angezündet werden\, ist die Tatsache\, dass der Raschbi als der Hauptverfasser des Buches der Kabbala gilt\, des sogenannten Sohar. \nDie Kinder „bewaffnen“ sich: Es ist auch üblich\, dass die Kinder an diesem Tag\, mit Pfeil und Bogen bewaffnet\, auf die Felder und in die Wälder ziehen. Dieser Brauch erinnert an die Kämpfer im Bar-Kochba-Aufstand\, aber auch an den Regenbogen als Zeichen des Bundes\, „den der Herr mit dem Volk Israel schloss“\, um ihm zu zeigen\, dass er die Welt wie zur Zeit Noahs nicht noch einmal mit einer Sintflut bestrafen würde. \nAus: Wikipedia\, 2022
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SUMMARY:DIG Vortrag mit Dr. Angelika Günzel
DESCRIPTION:Sehr geehrte Damen und Herren\, \nwir laden Sie herzlich angesichts der israelischen Operation Roaring Lion gegen den Iran herzlich zu einem aktuellen Vortrag am 3. Mai 2026 ab 11.00 Uhr in die Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln ein. \nDr. Angelika Günzel: Das Recht Israels auf effektive Selbstverteidigung. Waren die Operationen Rising Lion und Roaring Lion wirklich völkerrechtswidrig? \nBereits am ersten Tag der israelischen Operation Rising Lion und erst Recht von Roaring Lion schien sich die Mehrheit der deutschen Völkerrechtler einig zu sein: Es lag ein von der gesamten Vorgeschichte isoliert zu betrachtender\, eindeutiger Fall völkerrechtswidriger präventiver Selbstverteidigung vor. Doch das Bild ist wesentlich komplexer. Ausgehend von einer eingehenderen Analyse der militärischen und sicherheitspolitischen Lage\, die den Operationen vorausgingen\, wird der Vortrag insbesondere mit Blick auf den fortdauernden Konflikt zwischen Israel\, dem Iran und seinen Stellvertretern der Frage nachgehen\, ob sich die Einsätze gegen den Iran nicht durch das Selbstverteidigungsrechts Israels völkerrechtlich rechtfertigen lassen. \nDr. iur. Angelika Günzel ist seit 2021 im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung tätig. Zur Zeit ist sie als Gastwissenschaftlerin an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg tätig\, wo sie zum Recht der NATO und der Europäischen Union forscht. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Trier und der Promotion über den rechtlichen Status der Religionsgemeinschaften in Israel\, war sie u.a. foreign law clerk am Obersten Gerichtshof in Israel und Vorstandsreferentin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Von 2014 bis 2021 hatte sie eine Professur für Verfassungs- und Europarecht an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl inne\, in deren Rahmen sie von 2018 bis 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht tätig war. In den Jahren 2021 bis 2023 hat sie das neubegründete Militärrabbinat in der Bundeswehr als Leiterin aufgebaut. \nEinlass: 10.30 Uhr\nBeginn: 11.00 Uhr \nEintritt frei. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 30. April 2026.\nWir danken vorab für Ihr Kommen. \nIhre DIG und die Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:Israel-Tag 2026
DESCRIPTION:ISRAEL-TAG 2026\nSchirmherrschaft: Herr Torsten Burmester\, Oberbürgermeister der Stadt Köln \n* mit Special Guest Karoline Preisler * \nEINTRITT FREI \nEs erwartet Sie: \n\nInformationsstände mit zu Israel und jüdischem Leben in Köln\nBühnenprogramm\nKoschere Spezialitäten\nPetra Hemming führt durch das Programm\n\nMitwirkende Organisationen:\n\nBündnis gegen Antisemitismus Koblenz\nBündnis gegen Antisemitismus Köln\ncityofhope cologne e.V.\nDeutsch-Israelische Gesellschaft AG Köln\nDie Demokratiemittler\nEscht Kabarett\nGaney-Tikva-Verein e.V. Bergisch Gladbach\nLern- und Gedenkort Jawne\nJüdischer Studierendenverband NRW\nJewlif – Jüdisches Leben in Europa (Projekt “Jüdisch unterwegs”)\nJunges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft\nKlare Kante e.V. Cologne\nKölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.\nKölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017\nMitzva e.V.\nTuS Makkabi Köln e.V.\nNS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln\nRUN FOR THEIR LIVES\nSolidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz e.V.\nStädtepartnerschaft Köln – Tel Aviv-Yafo\nWIZO Gruppe / AVIV e.V.\n\nu.v.m. \nMit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden und der Stadt Köln\n\n Es wird darauf hingewiesen\, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen gemacht werden. Diese Aufnahmen sind mit der bildlichen Darstellung von anwesenden Personen verbunden. Eine Darstellung der Bilder kann im Fernsehen\, auf der Internetseite und in sozialen Netzwerken\, Printmedien und/oder sonstigen Fotogalerien (in Form von grundsätzlich zeitlich und räumlich unbegrenzten und unentgeltlichen Veröffentlichungen) erfolgen. Bitte melden Sie sich bei Einwänden am Veranstaltungstag am Infopoint..
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SUMMARY:Jom Ha´atzmaut
DESCRIPTION:An Jom Ha’azma’ut (wörtl. „Unabhängigkeitstag“; 5. Ijar) feiert man den Unabhängigkeitstag des Staates Israel im Jahre 1948. Am Vortag\, am Jom Hasikaron (wörtl. „Erinnerungstag“; 4. Ijar) erinnert man an die gefallenen israelischen Soldaten im israelischen Unabhängigkeitskrieg von 1948 und die Opfer des Terrorismus. Dieser Tag ist dem Andenken an jene gewidmet\, die ihr Leben für die Unabhängigkeit des Staates Israel und sein weiteres Bestehen gelassen haben. Es werden Gedenkfeiern auf Soldatenfriedhöfen veranstaltet und Schweigeminuten zum Gedenken an die Gefallenen der Israelischen Armee durchgeführt.
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SUMMARY:Jom haSikaron laShoa we laGwura
DESCRIPTION:Liebe Gemeindemitglieder\, \nhiermit laden wir Sie herzlich zum Gedenktag Jom haSikaron ein. \nWir gedenken der gefallenen Soldaten und der Opfer des Terrors. \n📅 am Montag\, 20. April 2026\n📍 in der Synagoge\, Roonstraße \n🕐 Einlass: 19.00 Uhr\n🕐 Beginn: 19.30 Uhr \nUm Anmeldung wird gebeten unter https://event.sgk.de \nWir freuen uns\, wenn Sie diesen Gedenktag mit uns begehen.\nIhre Synagogen-Gemeinde Köln🕯️🕍✡️🇮🇱
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SUMMARY:Polnische Bürgermeister und der Holocaust
DESCRIPTION:Liebe Gemeindemitglieder\,\nliebe Vereinsmitglieder\,\nliebe Freunde\, \nam Sonntag\, den 19.04.2026 fand in unserem Haus der Vortrag mit PD Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe statt. Wer nicht live dabei war\, kann sich hier die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen: \n \nNachdem die NSDAP in Deutschland ein autoritäres und genozidales Regime etabliert hatte\, besetzte das Deutsche Reich etli-che andere Länder und verfolgte und ermordete Juden\, Sinti und Roma und andere Gruppen von „un-erwünschten“ Menschen. […] Sie haben aber allerdings keineswegs allein gehandelt. In der Shoa wur-den sie von Polizisten\, Bürgermeistern\, Stadtverwaltungen\, Vögten und Dorfschulzen\, Feuerwehr-männern\, faschistischen Gruppierungen und gewöhnlichen Christen aus unterschiedlichen Gründen fast überall in Europa unterstützt. In den meisten Ländern arbeitete ein deutscher Polizist oder Beam-ter bei der Umsetzung der Shoa mit zumindest zehn einheimischen Kollegen zusammen.“ \nDas Buch wurde in Polen vehement kritisiert: Offizielle polnische Stellen verlangten vom Verlag De Gruyter\, dass es nicht veröffentlicht werde. Andere schrieben\, dass damit versucht werde\, „die Schuld für den Holocaust auf Polen zu verschieben.“ Die Angriffe wurden auch „nach Deutschland übertra-gen“. So soll die terminierte Buchpräsentation auf polnische Intervention in der Topographie des Ter-rors verschoben worden sein. \nDr. Rossolinski-Liebe ist „Alfred Landecker Lecturer“ und Privatdozent an der Freien Universität Berlin. In der Rezension von Prof. Jan Grabowski heißt es: „Das Buch von Rossolinski-Liebe ist eine innovative und instruktive Lektüre\, die wenig bekannte Aspekte des Holocaust offenlegt.“ \nmit freundlichen Grüßen \nIhr Verein EL-DE Haus e.V. und die Synagogen-Gemeinde Köln
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SUMMARY:Gedenkstunde "Aufstand Warschauer Ghetto 1944"
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder und liebe Freunde der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nwir laden Sie hiermit zur Gedenkstunde „Aufstand Warschauer Ghetto 1944“ auf dem Jüdischen Friedhof Bocklemünd\, Venloer Str. 1152\, 50829 Köln ein. \nBeginn: 11.00 Uhr \nWir freuen uns auf Ihr Kommen. \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:2. Tag Rosch Chodesch Ijar
DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
URL:https://www.sgk.de/termin/2-tag-rosch-chodesch-ijar/
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SUMMARY:Kinderschabbat der Religionsschule
DESCRIPTION:Liebe Eltern\, liebe Kinder\, \nam 17. April um 14:30 Uhr möchten wir gerne mit Euch nach der Kita und Schule im Altan noch ein wenig zusammen bleiben und uns auf Schabbat einstimmen. Wir möchten gerne mit euch Schabbatgegenstände gestalten\, singen\, Schabbatbücher vorlesen\, Kiddusch machen und gemeinsam essen. Um die Veranstaltung besser zu planen bitten wir um eine Anmeldung mit Anzahl von Personen und Alter der Kinder bis zum 14. April an kuku@sgk.de. \nFür alle Fragen und Anregungen freuen wir uns auf Eure Rückmeldung! \nHerzliche Grüße\,\nHana Fischer \nKultur le Kulam\nDie Kulturakademie der SGK
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DESCRIPTION:Rosch Chodesch bedeutet »Haupt des Monats« und ist der Neumondstag am Beginn des Monats. Die Monate des jüdischen Kalenders haben einen oder zwei Neumondstage\, je nachdem\, wann die Mondsichel das erste Mal sichtbar wird.
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DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln\, \nhiermit laden wir Sie zur Gedenkveranstaltung zu Ehren von Rebetzin Liba Schtroks am Sonntag ein. \nBeginn: 15:00 Uhr\nEinlass: 14:30 Uhr \nWir freuen uns auf Ihr Kommen. \nBitte beachten Sie\, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Synagogen-Gemeinde Köln und deren Familienangehörige möglich ist. \nIhre Synagogen-Gemeinde Köln \n Anmeldung zur Veranstaltung
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SUMMARY:8. Tag Pessach
DESCRIPTION:An Pessach wird der Befreiung aus der Sklaverei und des Auszugs aus Ägypten gedacht\nIn den Nissan fällt das erste der drei Wallfahrtsfeste\, das Pessachfest\, das in der Bibel auch als Fest der Mazzot (Singular: Mazza)\, der ungesäuerten Brote\, bezeichnet wird. Der Name Pessach (Überschreitung) stammt von dem in der Bibel gebotenen Opfer eines Lammes\, das vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten geschlachtet und gegessen wurde. Im Bibeltext (2. Buch Moses\, 12\, 27) heißt es\, Gott habe\, als er alle Erstgeborenen in Ägypten erschlug\, die Israeliten verschont\, indem er ihre Häuser überging. Daher wird dieses Fest Überschreitung genannt; auch das geopferte Lamm wird mit diesem Namen bezeichnet. \nLandwirtschaftliche Bedeutung\nWie alle Wallfahrtsfeste hat Pessach eine historische und eine mit der Natur verbundene Bedeutung. Historisch erinnert das Fest an den Auszug der Israeliten aus Ägypten\, und noch heute wird im Gedenken an dieses Ereignis nur Ungesäuertes gegessen\, weil der plötzliche Aufbruch aus Ägypten es nicht gestattete\, den Brotteig vor dem Backen säuern zu lassen. In landwirtschaftlicher Hinsicht ist Pessach mit der Ernte der Wintergerste verbunden. \nViele Speisen sind verboten\nPessach wird acht Tage lang\, vom 15. bis zum 22. Nissan\, begangen (in Israel bis zum 21. Nissan). Zu den Hauptmerkmalen dieses durch seine Vorschriften besonders eindrucksvollen Festes gehört das Verbot\, Gesäuertes (hebr. Chamez) zu genießen\, oder es überhaupt zu besitzen. Unter Gesäuertem werden alle Getreideprodukte verstanden\, die in irgendeinem Stadium\, selbst vor dem Mahlen\, durch die Einwirkung von Fermenten\, vor Feuchtigkeit oder Hitze einen Gärungsprozess durchgemacht haben. \nFrühjahrsputz\nUm die Wohnung von Gesäuertem zu befreien\, findet deshalb vor Pessach ein äußerst gründlicher Hausputz statt. Der Hausherr ist verpflichtet\, am Vorabend des 14. Nissan – bzw. falls das ein Schabbat ist\, bereits einen Tag früher – das gesamte Haus nach noch vorhandenem Gesäuerten zu durchsuchen und seinen Fund dann am Morgen zu verbrennen. Ebenso müssen alle Küchengeräte und Bestecke durch Ausglühen oder Auskochen von gesäuerten Rückständen befreit werden. Für Pessach wird Geschirr verwendet\, das nur für diese Gelegenheit bestimmt ist\, während das sonst gebrauchte separiert wird. \nDer Sederabend markiert den Beginn des Fests\nWährend der synagogale Ritus im wesentlichen dem der anderen Wallfahrtsfeste entspricht\, zeichnet sich dieses Fest dadurch aus\, dass es für die beiden ersten Abende ein häusliches Ritual gibt\, eine festliche Mahlzeit\, die nach einer festen Ordnung verläuft. Nach dem hebräischen Wort für „Ordnung“ wird diese Zeremonie Seder genannt. Zum Seder versammelt sich die ganze Familie; nach Möglichkeit werden auch Gäste eingeladen. \nSymbolische Speisen\nAuf einem Teller befinden sich die für diese Mahlzeit erforderlichen symbolträchtigen Speisen: drei Mazzot\, die jeweils in eine Serviette gehüllt sind oder in einer dreifächerigen Tasche liegen; ferner „Erdfrüchte“\, wofür man Radieschen\, Sellerie oder Petersilie verwendet; ein Gefäß mit Salzwasser; Bitterkraut\, worunter Meerrettich oder Kopfsalat (oder beides) verstanden wird; ein aus geriebenen Äpfeln\, Mandeln\, Zimt und Wein bereitetes bräunliches Mus; ein Knochen mit etwas gebratenem Fleisch daran und ein gekochtes Ei. Der Knochen mit dem Fleisch dient der Erinnerung an das Pessachopfer\, das Opferlamm\, wenngleich es nicht üblich ist\, einen Hammelknochen dafür zu verwenden; das Ei soll das Wallfahrtsopfer symbolisieren. Beides muss zum Verzehr geeignet sein\, wird jedoch nicht gegessen\, während die übrigen Speisen\, dem Sederteller liegen\, im Verlauf der Zeremonie genossen werden. Auch sie sind von symbolischer Bedeutung und werden auf die Knechtschaft der Juden in Ägypten bezogen: Das Salzwasser\, in das die Erdfrüchte getaucht werden\, erinnert an die vergossenen Tränen\, das Bitterkraut an die bitteren Leiden\, das braune Fruchtmus an den Lehm\, aus dem die Israeliten Ziegel herstellen mussten; die Mazzot werden als „Brot der Armen“ bezeichnet. \nErinnerung an antike Gastmahle\nDie Ordnung der häuslichen Feier entspricht den Gepflogenheiten des antiken Gastmahls. Auch die symbolisch gedeuteten Speisen sind Bestandteile der antiken Mahlzeit\, so dass Gewohnheiten des Altertums und Symbolik zusammengeflossen sind. Den antiken Bräuchen entspricht auch die Vorschrift\, bei der Mahlzeit nicht zu sitzen\, sondern zu liegen. Diese Sitte wird beim Seder insofern beachtet\, als man angelehnt sitzt und der Hausherr einen besonders bequemen\, mit Kissen ausgepolsterten Sessel benutzt. Getrunken wird am Sederabend Wein\, und zwar sind vier Becher pro Person vorgeschrieben. Zusätzlich zu den Trinkgefäßen für die Teilnehmer der Mahlzeit wird ein weiterer mit Wein gefüllter Becher auf den Tisch gestellt\, der für den Propheten Elia bestimmt ist\, dessen Kommen erwartet wird: Elia gilt als Vorbote des Messias. \nErzählung des Auszugs aus Ägypten\nDer wesentliche Inhalt des Seders ist die Verlesung spezieller Texte\, die sich auf den Auszug aus Ägypten beziehen; sie sind in der Pessach-Haggada (Haggada heißt „Erzählung“) zusammengestellt. Derjenige\, der den Seder „gibt“\, d.h. ihn leitet\, soll die Texte nach Möglichkeit nicht nur vortragen\, sondern sie auch erklären. Die abendfüllende Zeremonie beginnt mit dem Festtags-Kiddusch (Segen über den Wein)\, dann folgt der Segen über die Erdfrüchte\, nach dem dann Petersilie oder Radieschen in Salzwasser getaucht und gegessen werden. Den formalen Anlass für den Vortrag der Texte\, die vom Auszug aus Ägypten erzählen sowie das Fest und dessen Ritual erklären\, bilden vier Fragen\, die das jüngste teilnehmende Kind stellt und die sich auf den Sinn des Zeremoniells richten. Die Verlesung der Haggada wird durch das Abendessen unterbrochen. \nBesonderes Abendessen\nDas Abendessen soll aus mindestens zwei Gängen bestehen. Als erster Gang sind hartgekochte Eier in Salzwasser üblich. Eier werden entweder als Symbol des Lebens gedeutet oder sind auch ein Zeichen der Trauer\, da man sich bei der Festfreude der Zerstörung des Tempels erinnern soll. Auf die Eier folgt meist ein Fleischgericht\, wobei zu beachten ist\, dass kein gebratenes Fleisch an diesen beiden Abenden Verwendung findet. Hammelfleisch\, das bei sefardischen Juden üblich ist\, wird in Nord- und Mitteleuropa bei der Festmahlzeit nicht gegessen. Den Abschluss des Abendessens bildet der symbolische Nachtisch\, der Afikoman\, das vorher beiseite gelegte Stück Mazza. Es hat sich der fröhliche Brauch herausgebildet\, dass der Hausherr zunächst das Stück nicht finden kann\, weil die an der Feier teilnehmenden Kinder es versteckt haben. Damit die Feier fortgesetzt werden kann\, muss das Stück Mazza mit einem kleinen Geschenk ausgelöst werden. \nViel Gesang\nDann nimmt der Seder seinen Fortgang. Der zweite Teil\, der mit dem Tischgebet beginnt\, ist etwas aufgelockert und trägt der Ermüdung der Teilnehmer\, besonders der Kinder\, insofern Rechnung\, als in ihm eine Reihe von Liedern enthalten ist\, deren Refrain von allen gemeinsam gesungen wird. Das bekannteste Lied ist das vom Zicklein\, das in deutscher Übertragung in „Des Knaben Wunderhorn“ gelangt ist. Mit ihm endet der Seder\, dessen Ritual an beiden Abenden im Wesentlichen gleich ist. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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SUMMARY:7. Tag Pessach
DESCRIPTION:An Pessach wird der Befreiung aus der Sklaverei und des Auszugs aus Ägypten gedacht\nIn den Nissan fällt das erste der drei Wallfahrtsfeste\, das Pessachfest\, das in der Bibel auch als Fest der Mazzot (Singular: Mazza)\, der ungesäuerten Brote\, bezeichnet wird. Der Name Pessach (Überschreitung) stammt von dem in der Bibel gebotenen Opfer eines Lammes\, das vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten geschlachtet und gegessen wurde. Im Bibeltext (2. Buch Moses\, 12\, 27) heißt es\, Gott habe\, als er alle Erstgeborenen in Ägypten erschlug\, die Israeliten verschont\, indem er ihre Häuser überging. Daher wird dieses Fest Überschreitung genannt; auch das geopferte Lamm wird mit diesem Namen bezeichnet. \nLandwirtschaftliche Bedeutung\nWie alle Wallfahrtsfeste hat Pessach eine historische und eine mit der Natur verbundene Bedeutung. Historisch erinnert das Fest an den Auszug der Israeliten aus Ägypten\, und noch heute wird im Gedenken an dieses Ereignis nur Ungesäuertes gegessen\, weil der plötzliche Aufbruch aus Ägypten es nicht gestattete\, den Brotteig vor dem Backen säuern zu lassen. In landwirtschaftlicher Hinsicht ist Pessach mit der Ernte der Wintergerste verbunden. \nViele Speisen sind verboten\nPessach wird acht Tage lang\, vom 15. bis zum 22. Nissan\, begangen (in Israel bis zum 21. Nissan). Zu den Hauptmerkmalen dieses durch seine Vorschriften besonders eindrucksvollen Festes gehört das Verbot\, Gesäuertes (hebr. Chamez) zu genießen\, oder es überhaupt zu besitzen. Unter Gesäuertem werden alle Getreideprodukte verstanden\, die in irgendeinem Stadium\, selbst vor dem Mahlen\, durch die Einwirkung von Fermenten\, vor Feuchtigkeit oder Hitze einen Gärungsprozess durchgemacht haben. \nFrühjahrsputz\nUm die Wohnung von Gesäuertem zu befreien\, findet deshalb vor Pessach ein äußerst gründlicher Hausputz statt. Der Hausherr ist verpflichtet\, am Vorabend des 14. Nissan – bzw. falls das ein Schabbat ist\, bereits einen Tag früher – das gesamte Haus nach noch vorhandenem Gesäuerten zu durchsuchen und seinen Fund dann am Morgen zu verbrennen. Ebenso müssen alle Küchengeräte und Bestecke durch Ausglühen oder Auskochen von gesäuerten Rückständen befreit werden. Für Pessach wird Geschirr verwendet\, das nur für diese Gelegenheit bestimmt ist\, während das sonst gebrauchte separiert wird. \nDer Sederabend markiert den Beginn des Fests\nWährend der synagogale Ritus im wesentlichen dem der anderen Wallfahrtsfeste entspricht\, zeichnet sich dieses Fest dadurch aus\, dass es für die beiden ersten Abende ein häusliches Ritual gibt\, eine festliche Mahlzeit\, die nach einer festen Ordnung verläuft. Nach dem hebräischen Wort für „Ordnung“ wird diese Zeremonie Seder genannt. Zum Seder versammelt sich die ganze Familie; nach Möglichkeit werden auch Gäste eingeladen. \nSymbolische Speisen\nAuf einem Teller befinden sich die für diese Mahlzeit erforderlichen symbolträchtigen Speisen: drei Mazzot\, die jeweils in eine Serviette gehüllt sind oder in einer dreifächerigen Tasche liegen; ferner „Erdfrüchte“\, wofür man Radieschen\, Sellerie oder Petersilie verwendet; ein Gefäß mit Salzwasser; Bitterkraut\, worunter Meerrettich oder Kopfsalat (oder beides) verstanden wird; ein aus geriebenen Äpfeln\, Mandeln\, Zimt und Wein bereitetes bräunliches Mus; ein Knochen mit etwas gebratenem Fleisch daran und ein gekochtes Ei. Der Knochen mit dem Fleisch dient der Erinnerung an das Pessachopfer\, das Opferlamm\, wenngleich es nicht üblich ist\, einen Hammelknochen dafür zu verwenden; das Ei soll das Wallfahrtsopfer symbolisieren. Beides muss zum Verzehr geeignet sein\, wird jedoch nicht gegessen\, während die übrigen Speisen\, dem Sederteller liegen\, im Verlauf der Zeremonie genossen werden. Auch sie sind von symbolischer Bedeutung und werden auf die Knechtschaft der Juden in Ägypten bezogen: Das Salzwasser\, in das die Erdfrüchte getaucht werden\, erinnert an die vergossenen Tränen\, das Bitterkraut an die bitteren Leiden\, das braune Fruchtmus an den Lehm\, aus dem die Israeliten Ziegel herstellen mussten; die Mazzot werden als „Brot der Armen“ bezeichnet. \nErinnerung an antike Gastmahle\nDie Ordnung der häuslichen Feier entspricht den Gepflogenheiten des antiken Gastmahls. Auch die symbolisch gedeuteten Speisen sind Bestandteile der antiken Mahlzeit\, so dass Gewohnheiten des Altertums und Symbolik zusammengeflossen sind. Den antiken Bräuchen entspricht auch die Vorschrift\, bei der Mahlzeit nicht zu sitzen\, sondern zu liegen. Diese Sitte wird beim Seder insofern beachtet\, als man angelehnt sitzt und der Hausherr einen besonders bequemen\, mit Kissen ausgepolsterten Sessel benutzt. Getrunken wird am Sederabend Wein\, und zwar sind vier Becher pro Person vorgeschrieben. Zusätzlich zu den Trinkgefäßen für die Teilnehmer der Mahlzeit wird ein weiterer mit Wein gefüllter Becher auf den Tisch gestellt\, der für den Propheten Elia bestimmt ist\, dessen Kommen erwartet wird: Elia gilt als Vorbote des Messias. \nErzählung des Auszugs aus Ägypten\nDer wesentliche Inhalt des Seders ist die Verlesung spezieller Texte\, die sich auf den Auszug aus Ägypten beziehen; sie sind in der Pessach-Haggada (Haggada heißt „Erzählung“) zusammengestellt. Derjenige\, der den Seder „gibt“\, d.h. ihn leitet\, soll die Texte nach Möglichkeit nicht nur vortragen\, sondern sie auch erklären. Die abendfüllende Zeremonie beginnt mit dem Festtags-Kiddusch (Segen über den Wein)\, dann folgt der Segen über die Erdfrüchte\, nach dem dann Petersilie oder Radieschen in Salzwasser getaucht und gegessen werden. Den formalen Anlass für den Vortrag der Texte\, die vom Auszug aus Ägypten erzählen sowie das Fest und dessen Ritual erklären\, bilden vier Fragen\, die das jüngste teilnehmende Kind stellt und die sich auf den Sinn des Zeremoniells richten. Die Verlesung der Haggada wird durch das Abendessen unterbrochen. \nBesonderes Abendessen\nDas Abendessen soll aus mindestens zwei Gängen bestehen. Als erster Gang sind hartgekochte Eier in Salzwasser üblich. Eier werden entweder als Symbol des Lebens gedeutet oder sind auch ein Zeichen der Trauer\, da man sich bei der Festfreude der Zerstörung des Tempels erinnern soll. Auf die Eier folgt meist ein Fleischgericht\, wobei zu beachten ist\, dass kein gebratenes Fleisch an diesen beiden Abenden Verwendung findet. Hammelfleisch\, das bei sefardischen Juden üblich ist\, wird in Nord- und Mitteleuropa bei der Festmahlzeit nicht gegessen. Den Abschluss des Abendessens bildet der symbolische Nachtisch\, der Afikoman\, das vorher beiseite gelegte Stück Mazza. Es hat sich der fröhliche Brauch herausgebildet\, dass der Hausherr zunächst das Stück nicht finden kann\, weil die an der Feier teilnehmenden Kinder es versteckt haben. Damit die Feier fortgesetzt werden kann\, muss das Stück Mazza mit einem kleinen Geschenk ausgelöst werden. \nViel Gesang\nDann nimmt der Seder seinen Fortgang. Der zweite Teil\, der mit dem Tischgebet beginnt\, ist etwas aufgelockert und trägt der Ermüdung der Teilnehmer\, besonders der Kinder\, insofern Rechnung\, als in ihm eine Reihe von Liedern enthalten ist\, deren Refrain von allen gemeinsam gesungen wird. Das bekannteste Lied ist das vom Zicklein\, das in deutscher Übertragung in „Des Knaben Wunderhorn“ gelangt ist. Mit ihm endet der Seder\, dessen Ritual an beiden Abenden im Wesentlichen gleich ist. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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Historisch erinnert das Fest an den Auszug der Israeliten aus Ägypten\, und noch heute wird im Gedenken an dieses Ereignis nur Ungesäuertes gegessen\, weil der plötzliche Aufbruch aus Ägypten es nicht gestattete\, den Brotteig vor dem Backen säuern zu lassen. In landwirtschaftlicher Hinsicht ist Pessach mit der Ernte der Wintergerste verbunden. \nViele Speisen sind verboten\nPessach wird acht Tage lang\, vom 15. bis zum 22. Nissan\, begangen (in Israel bis zum 21. Nissan). Zu den Hauptmerkmalen dieses durch seine Vorschriften besonders eindrucksvollen Festes gehört das Verbot\, Gesäuertes (hebr. Chamez) zu genießen\, oder es überhaupt zu besitzen. Unter Gesäuertem werden alle Getreideprodukte verstanden\, die in irgendeinem Stadium\, selbst vor dem Mahlen\, durch die Einwirkung von Fermenten\, vor Feuchtigkeit oder Hitze einen Gärungsprozess durchgemacht haben. \nFrühjahrsputz\nUm die Wohnung von Gesäuertem zu befreien\, findet deshalb vor Pessach ein äußerst gründlicher Hausputz statt. Der Hausherr ist verpflichtet\, am Vorabend des 14. Nissan – bzw. falls das ein Schabbat ist\, bereits einen Tag früher – das gesamte Haus nach noch vorhandenem Gesäuerten zu durchsuchen und seinen Fund dann am Morgen zu verbrennen. Ebenso müssen alle Küchengeräte und Bestecke durch Ausglühen oder Auskochen von gesäuerten Rückständen befreit werden. Für Pessach wird Geschirr verwendet\, das nur für diese Gelegenheit bestimmt ist\, während das sonst gebrauchte separiert wird. \nDer Sederabend markiert den Beginn des Fests\nWährend der synagogale Ritus im wesentlichen dem der anderen Wallfahrtsfeste entspricht\, zeichnet sich dieses Fest dadurch aus\, dass es für die beiden ersten Abende ein häusliches Ritual gibt\, eine festliche Mahlzeit\, die nach einer festen Ordnung verläuft. Nach dem hebräischen Wort für „Ordnung“ wird diese Zeremonie Seder genannt. Zum Seder versammelt sich die ganze Familie; nach Möglichkeit werden auch Gäste eingeladen. \nSymbolische Speisen\nAuf einem Teller befinden sich die für diese Mahlzeit erforderlichen symbolträchtigen Speisen: drei Mazzot\, die jeweils in eine Serviette gehüllt sind oder in einer dreifächerigen Tasche liegen; ferner „Erdfrüchte“\, wofür man Radieschen\, Sellerie oder Petersilie verwendet; ein Gefäß mit Salzwasser; Bitterkraut\, worunter Meerrettich oder Kopfsalat (oder beides) verstanden wird; ein aus geriebenen Äpfeln\, Mandeln\, Zimt und Wein bereitetes bräunliches Mus; ein Knochen mit etwas gebratenem Fleisch daran und ein gekochtes Ei. Der Knochen mit dem Fleisch dient der Erinnerung an das Pessachopfer\, das Opferlamm\, wenngleich es nicht üblich ist\, einen Hammelknochen dafür zu verwenden; das Ei soll das Wallfahrtsopfer symbolisieren. Beides muss zum Verzehr geeignet sein\, wird jedoch nicht gegessen\, während die übrigen Speisen\, dem Sederteller liegen\, im Verlauf der Zeremonie genossen werden. Auch sie sind von symbolischer Bedeutung und werden auf die Knechtschaft der Juden in Ägypten bezogen: Das Salzwasser\, in das die Erdfrüchte getaucht werden\, erinnert an die vergossenen Tränen\, das Bitterkraut an die bitteren Leiden\, das braune Fruchtmus an den Lehm\, aus dem die Israeliten Ziegel herstellen mussten; die Mazzot werden als „Brot der Armen“ bezeichnet. \nErinnerung an antike Gastmahle\nDie Ordnung der häuslichen Feier entspricht den Gepflogenheiten des antiken Gastmahls. Auch die symbolisch gedeuteten Speisen sind Bestandteile der antiken Mahlzeit\, so dass Gewohnheiten des Altertums und Symbolik zusammengeflossen sind. Den antiken Bräuchen entspricht auch die Vorschrift\, bei der Mahlzeit nicht zu sitzen\, sondern zu liegen. Diese Sitte wird beim Seder insofern beachtet\, als man angelehnt sitzt und der Hausherr einen besonders bequemen\, mit Kissen ausgepolsterten Sessel benutzt. Getrunken wird am Sederabend Wein\, und zwar sind vier Becher pro Person vorgeschrieben. Zusätzlich zu den Trinkgefäßen für die Teilnehmer der Mahlzeit wird ein weiterer mit Wein gefüllter Becher auf den Tisch gestellt\, der für den Propheten Elia bestimmt ist\, dessen Kommen erwartet wird: Elia gilt als Vorbote des Messias. \nErzählung des Auszugs aus Ägypten\nDer wesentliche Inhalt des Seders ist die Verlesung spezieller Texte\, die sich auf den Auszug aus Ägypten beziehen; sie sind in der Pessach-Haggada (Haggada heißt „Erzählung“) zusammengestellt. Derjenige\, der den Seder „gibt“\, d.h. ihn leitet\, soll die Texte nach Möglichkeit nicht nur vortragen\, sondern sie auch erklären. Die abendfüllende Zeremonie beginnt mit dem Festtags-Kiddusch (Segen über den Wein)\, dann folgt der Segen über die Erdfrüchte\, nach dem dann Petersilie oder Radieschen in Salzwasser getaucht und gegessen werden. Den formalen Anlass für den Vortrag der Texte\, die vom Auszug aus Ägypten erzählen sowie das Fest und dessen Ritual erklären\, bilden vier Fragen\, die das jüngste teilnehmende Kind stellt und die sich auf den Sinn des Zeremoniells richten. Die Verlesung der Haggada wird durch das Abendessen unterbrochen. \nBesonderes Abendessen\nDas Abendessen soll aus mindestens zwei Gängen bestehen. Als erster Gang sind hartgekochte Eier in Salzwasser üblich. Eier werden entweder als Symbol des Lebens gedeutet oder sind auch ein Zeichen der Trauer\, da man sich bei der Festfreude der Zerstörung des Tempels erinnern soll. Auf die Eier folgt meist ein Fleischgericht\, wobei zu beachten ist\, dass kein gebratenes Fleisch an diesen beiden Abenden Verwendung findet. Hammelfleisch\, das bei sefardischen Juden üblich ist\, wird in Nord- und Mitteleuropa bei der Festmahlzeit nicht gegessen. Den Abschluss des Abendessens bildet der symbolische Nachtisch\, der Afikoman\, das vorher beiseite gelegte Stück Mazza. Es hat sich der fröhliche Brauch herausgebildet\, dass der Hausherr zunächst das Stück nicht finden kann\, weil die an der Feier teilnehmenden Kinder es versteckt haben. Damit die Feier fortgesetzt werden kann\, muss das Stück Mazza mit einem kleinen Geschenk ausgelöst werden. \nViel Gesang\nDann nimmt der Seder seinen Fortgang. Der zweite Teil\, der mit dem Tischgebet beginnt\, ist etwas aufgelockert und trägt der Ermüdung der Teilnehmer\, besonders der Kinder\, insofern Rechnung\, als in ihm eine Reihe von Liedern enthalten ist\, deren Refrain von allen gemeinsam gesungen wird. Das bekannteste Lied ist das vom Zicklein\, das in deutscher Übertragung in „Des Knaben Wunderhorn“ gelangt ist. Mit ihm endet der Seder\, dessen Ritual an beiden Abenden im Wesentlichen gleich ist. \nAus: Heinrich Simon: Jüdische Feiertage\, Verlag Hentrich und Hentrich und Centrum Judaicum Berlin\, 2003
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